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02.10.2017 11:58 - Loitzer Handballer feiern ihren Traumstart

Drei Spiele, drei Siege. Besser hätte der Beginn in der neuen Liga nicht laufen können. Und dazu noch der Derby-Sieg über die Mannschaft von der Insel Usedom. Die kommenden Spiele werden allerdings zeigen, wie weit das Team von Trainer Einweg ist.

Saison-Traumstart mit Sahnehäubchen! Die Ostsee-Spree-Liga-Handballer von der SG Uni Greifswald/Loitz haben auch ihr drittes Spiel gewonnen und können sich als Bonus „erster Derby-Sieger der Saison“ nennen. Mit 32:28 (11:10) setzten sich die Loitzer gegen den HSV Insel Usedom durch und sind als Aufsteiger jetzt Tabellen-Dritter. 


„Es war ein verdienter Sieg und für uns ein ganz besonderes Erlebnis. Die Mannschaft findet immer mehr zueinander und die Abstimmung funktioniert sowohl offensiv wie defensiv immer besser. So einen Saisonstart haben wir selbst nicht erwartet, das Ziel bleibt aber weiterhin der Klassenerhalt“, so SG-Trainer Alexander Einweg. Sein Team spielte sehr geduldig und ließ sich auch von einer zwischenzeitlichen Manndeckung gegen die Rückraumspieler Aleksander Kokoszka und Marc Hagemeier nur kurz aus der Ruhe bringen. In dieser Phase zeigte der bewegliche und spielerisch starke Neuzugang Lukasz Stefanicki seine Klasse. 


Schwer enttäuscht war dagegen Usedom-Trainer Nico Heidenreich. Wie schon bei der Niederlage beim anderen Aufsteiger VfV Spandau blieb sein Team auch gegen Loitz unter den Möglichkeiten. „Das ist sehr unbefriedigend. Wir werden jetzt hart mit uns selbst ins Gericht gehen und die Situation aufarbeiten. Mein Wunsch ist ein ausgeglichenes Punktekonto bis zur Weihnachtspause“, so Heidenreich.

Die kommenden Spiele haben es für den HSV allerdings in sich. Zweimal muss Usedom auswärts antreten, zuerst bei Tabellenführer Stralsund und danach beim LHC Cottbus. Etwas entspannter gehen die Loitzer an die nächsten Aufgaben. Sie bekommen es mit den aktuellen Topteams Füchse Berlin II und Stralsunder HV zu tun. 


Loitz: Borchardt Weier – Henk, Stubbe, Czekansky, Stefanicki (5), Schramm (3), Seidel, Hagemeier (5), Olejniczak (6), Wolski (1), Kokoszka (4/2), Schumacher, Lemcke (8)

 
Usedom: Krynski, Fornal – Loof (2/1), Zajac (1), Teetzen (1), Witt (4), Wicht (6/3), Deutsch (5), Machel (2), Statkiewisz (1), Dübener, Neidel (6) 

Quelle: Nordkurier