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23.10.2017 10:57 - 1. Männer der SG Uni Greifswald/Loitz verlieren nach großem Kampf knapp

Am 7. Spieltag der Handball Oberliga Ostsee-Spree unterlag die SG Uni Greifswald/Loitz bei der SG OSF Berlin nach einem 11:11 Halbzeitstand am Ende knapp mit 22:23. Trotz des Ausfalls von Spielmacher Aleksander Kokoszka und Erik Schumacher zeigte die SG Uni eine sehr gute Leistung und scheiterte letztendlich an eigenen Fehlern. Trotz zweier Herausstellungen und fünf Zeitstrafen für Greifswald/Loitz war das Spiel keinesfalls hart und unfair. Trainer Alexander Einweg wertete das Auftreten seiner Mannschaft nach dem Abpfiff. „Wir sind gut gestartet, haben relativ wenig eigene Fehler gemacht und unbeeindruckt vom Haftmittelverbot gute Kombinationen gespielt. Der Ausgleich vor der Halbzeitpause in eigener Überzahl war äußerst unglücklich und erwies sich im Nachhinein als schwere Hypothek. In der zweiten Halbzeit verloren wir durch die roten Karten zwei wichtige Spieler.

Der Kampfgeist und die Moral der Mannschaft war absolut in Ordnung. Nach dem zwischenzeitlich deutlichen Rückstand haben wir uns trotz des personellen Handicaps gesteigert und waren mehrmals knapp am Punktgewinn dran. Ein Remis wäre verdient gewesen. Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen. „Nach ausgeglichenem Beginn brachte Hannes Lemcke die SG Uni nach acht Minuten erstmals mit 4:3 durch einen verwandelten Siebenmeter in Führung. Der folgende Berliner Gegenangriff führte ebenfalls zu einem Strafwurf, den Paul Weier parierte,doch nun häuften sich bei Greifswald/Loitz die technischen Fehler. OSF Berlin setzte sich auf 8:5 ab. Mit unbändigem Kampfgeist kam die SG Uni durch Jakub Olejniczak (zwei Tore ), Radoslaw Wolski und Hannes Lemcke wieder heran und Lukasz Stefanicki , der als zentraler Zuspieler eine starke Leistung zeigte sorgte mit zwei Toren hintereinander für die 11:10 Führung. Drei Minuten vor der Halbzeitsirene erhielt Berlin eine Zeitstrafe, Greifswald/Loitz kam in Ballbesitz und kurz vor dem Pausenpfiff erreichte das Zuspiel Hannes Lemcke nicht. „Ich war mit meinen Gedanken schon beim Wurf und lief am Ball vorbei das Ding geht auf meine Kappe. „äußerte sich Hannes Lemcke nach dem Spiel zu diesem ersten Kulminationspunkt. Den letzten Gegenangriff verwertete Berlin zum 11:11 Halbzeitstand. Den Anwurf der zweiten Spielhälfte schloss Neuzugang Mateusz Gmerek zum 12:11 für die SG Uni ab. Berlin nutzte die folgenden Fehler der SG Uni aus und warf sich mit 15:12 nach vorn. Marc Hagemeier verkürzte und wurde danach zum tragischen Helden. Nach fünf Minuten vertändelte Greifswald/Loitz einen Angriff, Berlin konterte und Hagemeier kreuzte den Berliner Angreifer. Glatt rot war die Folge. Torwart Paul Weier, selbst ausgebildeter Schiedsrichter; kommentierte diese Aktion folgendermaßen: „Man kann, muss aber kein rot geben. Übermäßige Härte, die solch eine Herausstellung rechtfertigt war nicht im Spiel. Eine Strafe von zwei Minuten wäre angebracht gewesen. „Nach dieser Aktion setzte sich Berlin bis auf 20:16 ab. Doch Greifswald/Loitz gab sich nicht geschlagen. Lukasz Stefanicki, und Hannes Lemcke (zwei Tore ) verkürzten bis auf 18:20. Acht Minuten vor dem Abpfiff dann der nächste Rückschlag für Greifswald/Loitz. Mateusz Gmerek scheiterte mit einem Siebenmeter und anschließen handelte sich Radoslaw Wolski seine dritte Zeitstrafe verbunden mit der roten Karte ein. Doch Greifswald/Loitz fightete.

Fünf Minuten vor der Schlusssirene stellte Richard Seidel mit einem Heber den 21:22 Anschluss her. Doch drei weitere Patzer in Folge nutzte Berlin zur 23:21 Führung. Der Anschlusstreffer von Hannes Lemcke kam zwölf Sekunden vor dem Abpfiff zu spät. Am Ende resümierte Marc Hagemeier enttäuscht. „Eine bittere und unglückliche Niederlage, leider haben uns nur Kleinigkeiten vom Erfolg getrennt. „Torwart Paul Weier, der unter anderem zwei Siebenmeter parierte, stimmte Hagemeier zu: „Leider hatten wir nach der Herausstellung von Radoslaw Wolski keine gleichwertige Alternative mehr auf der Bank. Ausschlaggebend für die Niederlage war aber, das wir in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit keinen Zugriff auf die gegnerischen Angreifer bekamen. „

SG Uni Greifswald/Loitz:
Weier – Stefanicki (3), Schramm (3), Seidel (1), Hagemeier (2), Olejniczak (2), Wolski (3), Lemcke (6), Gmerek (2)

Statistik:

Siebenmeter
Berlin 6, davon 2 verwandelt
Greifswald/Loitz 2, davon 1 verwandelt

Strafen
Berlin 3 x 2 Minuten
Greifswald/Loitz 5 x 2 Minuten und zwei Herausstellungen ( rote Karte )

Quelle: Nicht angegeben