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30.10.2017 09:15 - 1. Männer - Bitterer Rückschlag für Handballer

Durch eine 29:33 Heimniederlage im Nachholespiel des zweiten Spieltages der Handball Oberliga-Ostsee-Spree sind die Handballer der SG Uni Greifswald/Loitz auf den achten Tabellenrang abgerutscht. Nach der bisher schlechtesten Saisonleistung fand Trainer Alexander Einweg deutliche Worte. „ Die Mannschaft hat trotz des positiven Blitzstarts überhaupt nicht ins Spiel gefunden. Eine grottenschlechte Abwehrleistung machte es Grünheide leicht, sich in der zweiten Halbzeit deutlich abzusetzen. Unsere Torhüter fanden zu keinem Zeitpunkt des Spiels zu ihren Stärken. Unfassbar, als wir im sechs gegen vier Überzahlspiel einen Konter mit Gegentreffer einfingen. Ab Mitte der zweiten Halbzeit verloren wir komplett den Faden.

Gegentore, wie sie nie fallen dürfen nahmen uns jegliche Chance zu einer Aufholjagd. Wie der gegnerische Rechtsaußen aus dem Nullwinkel heraus treffen kann, müssen mir unsere Abwehrspieler einmal erklären. Dieser Drops ist gelutscht, jetzt sind wir endgültig in der Realität angekommen und müssen durch harte Trainingsarbeit diesen Tiefpunkt überwinden. „ Dabei konnte das Spiel für die SG Uni nicht besser beginnen. Marc Hagemeier, Aleksander Kokoszka und Radoslaw Wolski warfen nach vier Minuten eine 3:0 Führung heraus. Darauf konnte Greifswald/Loitz nicht aufbauen. Schrittfehler und eigene Fehlwürfe luden Grünheide regelrecht zur Aufholjagd ein. Nach zehn Minuten war Grünheide beim 5:5 bereits dran. Das Spiel der SG Uni verlief zu statisch. Nur Wurfansätze aus dem Rückraum reichten nicht aus um sich wieder in Vorhand zu bringen. Mitte der ersten Halbzeit lag Grünheide bereits mit 9:7 vorn. Zu diesem Zeitpunkt kämpfte die SG Uni noch. Zehn Minuten vor der Halbzeitsirene glich Marc Hagemeier zum 10:10 aus. Eine Wende zum Positiven bahnte sich in den letzten sechs Minuten des ersten Durchgangs an Mt drei Treffern in Folge warf Aleksander Kokoszka die SG Uni auf 15:13 nach vorn. Diesen Vorsprung heilt Greifswald Loitz durch Treffer von Marc Hagemeier und Hannes Lemcke zur 17:15 Halbzeitführung. In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit hielt Greifswald/Loitz bis zum Stand von 20:20 noch mit, dann nahm das Unheil seinen Lauf. Torwart Michael Borchardt wertete den folgenden Einbruch: „ Ab Minute 40 verloren wir im Angriff jegliche Ordnung. Unmotivierte Würfe waren der Anfang vom Ende.

Die Tempogegenstöße des Grünheider SV wurden nicht aus dem Rückraum abgeschlossen, sonder bis zum Kreis durchgespielt. Unsere Abwehr fand nicht statt, wir verloren fast jede eins gegen eins Situation. Dazu kam das auch wir Torhüter keine Einstellung gegen dieses Anrennen de Gegners fanden. Es fehlte in der Abwehr durchgehend der Kampf und die Disziplin der letzten Spiele. „ Radoslaw Wolski schloss sich dieser Einschätzung seines Torwarts an: „ Unser Blick war mehr auf die mitlaufende Spielzeit gerichtet, als auf den Nebenmann. Jeder wollte durch Einzelaktionen schnellstmöglich den Rückstand verringern und verlor dadurch den Blick für das Teamwork. In diesem Spieldrittel setzte sich Grünheide auf 27:22 ab. Der SG Uni gelang nichts. Grünheides Spielmacher Lasse Scharge regierte auf dem Parkett wie er wollte was seine Ausbeute von 13 Treffern bestätigt. Die Uni Abwehr kam gar nicht auf den Gedanken Scharges Kreise einzuschränken. In den letzten zehn Minuten ließ Greifswald/Lotz die Niederlage wenigstens nicht ausufern, der 29:33 Endstand stellt der Mannschaft allerdings kein gutes Zeugnis für diesen Heimauftritt aus. Marc Hagemeier resümierte nach dem Abpfiff enttäuscht: „ Die erste Halbzeit war noch akzeptabel.

Nach dem Seitenwechsel haben wir uns regelrecht blamiert. Hinten leisteten wir uns viele unnötige Fouls, vorn waren wir harmlos. Das gesamte Rückzugsverhalten nach vergeigten Angriffen war eine Einladung an Grünheide zum Tore werfen. „ Nach dieser Pleite bedarf es bei der SG Uni eines gründlichen Umdenkens, ansonsten ist die Mannschaft schneller in der Abstiegszone als es ihr lieb ist. Vier Niederlagen in Folge sollten ein ernstes Alarmsignal sein um an der eigenen Einstellung zu arbeiten.

 

SG Uni Greifswald/Loitz:

Borchardt, Weier – Stefanicki (1), Schramm (1), Seidel, Hagemeier (6), Olejniczak, Wolski (4),, Kokoszka ( 12/2), Schumacher (1), Lemcke (4), Gmerek

Statistik:

 

Siebenmeter                Greifswald/Loitz         2, beide verwandelt

                                  Grünheide                 3, alle verwandelt

 

Strafen                        Greifswald/Loitz         6 x 2 Minuten

                                  Grünheide                 6 x 2 Minuten

Quelle: Nicht angegeben