Neuigkeiten: weibliche B-Jugend ohne Glück in Starlsund
Am Sonntag hieß es für die weibliche Jugend B der SG Grimmen/Loitz um 09:30 Uhr bei den erstarkten Mädchen des Stralsunder HV anzutreten. Die Ausgangssituation war für das Trainergespann Zinter/Ludewig nicht schlecht. Fast alle Spielerinnen waren, nach Erkrankungen, wieder an Deck. Jedoch merkte man einigen Spielerinnen, dass fehlende oder nur hälftige Training an.
Punkt 09:30 Uhr begann das Spiel dann auch in der Diesterweg – Halle Stralsund. Die Mädchen der SG Grimmen/Loitz verschliefen die komplette erste Halbzeit. Bereits nach 7 Minuten musste durch die Trainer der SG eine Auszeit genommen werden um die Mädchen wach zu rütteln. In der 20.Minute des Spiels fiel das erste Tor für unsere Mädchen durch einen 7m. Dieser wurde souverän durch Julia Krabbe versenkt. Zu diesem Zeitpunkt stand es jedoch schon 8:1 für die Gastgeberinnen. Die Trainer hofften jetzt auf eine Initialzündung der Mädchen. Jedoch auch hier sahen sie sich getäuscht. Es schien als hätten die Mädchen, bis auf wenige Ausnahmen, Angst vor dem direkten Körperkontakt mit den Gegenspielerinnen. Der Stralsunder HV deckte sehr offensiv und es musste durch die SG Mädchen lange durchgespielt werden.
Doch auch hier wurden dadurch entstandene Lücken nicht konsequent genutzt, so das dass Schiedsrichtergespann so einige male „Zeitspiel“ abpfeifen musste. Unseren Mädchen gelang in den letzten 5 Minuten der ersten Halbzeit nicht mehr viel. Bei einem Stand von 11:3 für den Stralsunder HV wurden die Seiten gewechselt. In der Halbzeitpause versuchten die Trainer das Team noch einmal wachzurütteln. Aber auch die zweite Hälfte gestaltete sich holprig. Entstandene Chancen wurden leichtfertig vergeben. Zwar stand nun die Deckung besser und es konnte eine gewisse Zuordnung festgestellt werden, doch nur dank der an diesem Tag hellwachen Torhüterin Jette Janzen konnte ein größerer Rückstand verhindert werden.
Sie entschärfte drei hintereinander folgende Konter der Gegnerinnen. In diesem Spiel fand nur Franzis Meyer zu ihrer Höchstform. Dies Kröhnte sie dann auch mit 3 Toren. Resümierend stellten die Trainer fest, dass dieses Spiel nicht grade von Kampfbereitschaft geprägt war. 29 Fehlwürfe sind einfach zu viele und nur 10 erzielte Tore ebenfalls. Es ist nicht so, dass die Mädchen des Stralsunder HV unbesiegbar gewesen wären, jedoch an diesem Tag zeigten unsere Mädchen nicht ihr wahres können und ihren Siegeswillen.