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12.11.2017 19:16 - 2. Männermannschaft unterliegt knapp dem Tabellenführer

Die Zweite Männermannschaft der SG Uni Greifswald/Loitz verliert beim ungeschlagenen Tabellenführer HV Altentreptow knapp mit 22:25.


Die erste Halbzeit verlief sehr ausgeglichen. Beide Mannschaften versuchten ein hohes Tempo zu gehen, um die kompakten Abwehrreihen der Gegner leichter ausspielen zu können. So ging es über die Stationen 0:2, 4:4, 9:8 mit einem knappen 10:11 aus Sicht der SG in die Kabine.


Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischten die Gäste. Nach 39 Minuten stand es 16:13 für die SG. In dieser Phase zeigte Altentreptow jedoch, warum sie bisher ungeschlagen an der Tabellenspitze stehen. Innerhalb von 8 Minuten drehte die Heimmannschaft das Spiel und ging mit einem 20:18 in die letzten 10 Spielminuten. Die SG versuchte das Spiel mit einer Manndeckung noch einmal zu drehen, was jedoch nicht mehr gelang. Am Ende stand eine knappe 22:25 Niederlage für die Spielgemeinschaft auf der Anzeigetafel.


„Die Zuschauer haben heute eine herausragende Partie zwischen zwei Mannschaften auf Augenhöhe gesehen. Beide Teams setzten den Gegner immer wieder durch starke Deckungsarbeit und taktische Variabilität unter Druck. Ein großes Lob gebührt dabei unserem starken Mittelblock um Ole Falken, Tim Stubbe und Felix Piper, die den Gastgeber vor große Aufgaben stellten und uns so im Spiel hielten. Letztendlich bleiben die Punkte verdient in Altentreptow, da wir zum Schluss in eine Schwächephase mit überhasteten oder ungenauen Abschlüssen gerieten, die der Gegner eiskalt genutzt hat“ so Trainer Patrick Kleiner nach dem Spiel.

Das nächste Spiel bestreitet die Zweite Männermannschaft am 09.12. beim SSV Einheit Teterow.

Die SG spielte mit: N. Henk (Tor), O. Falken, S. Baars (2), S. Heller, H. Naussed, L. Hoffmann, J. Lang (1) J. Bodtke, T. Stubbe, D. Maß (4), D. Hübert (8), P. Bardong (3), F. Piper (4/4)

PB

Quelle: Nicht angegeben

30.10.2017 09:15 - 1. Männer - Bitterer Rückschlag für Handballer

Durch eine 29:33 Heimniederlage im Nachholespiel des zweiten Spieltages der Handball Oberliga-Ostsee-Spree sind die Handballer der SG Uni Greifswald/Loitz auf den achten Tabellenrang abgerutscht. Nach der bisher schlechtesten Saisonleistung fand Trainer Alexander Einweg deutliche Worte. „ Die Mannschaft hat trotz des positiven Blitzstarts überhaupt nicht ins Spiel gefunden. Eine grottenschlechte Abwehrleistung machte es Grünheide leicht, sich in der zweiten Halbzeit deutlich abzusetzen. Unsere Torhüter fanden zu keinem Zeitpunkt des Spiels zu ihren Stärken. Unfassbar, als wir im sechs gegen vier Überzahlspiel einen Konter mit Gegentreffer einfingen. Ab Mitte der zweiten Halbzeit verloren wir komplett den Faden.

Gegentore, wie sie nie fallen dürfen nahmen uns jegliche Chance zu einer Aufholjagd. Wie der gegnerische Rechtsaußen aus dem Nullwinkel heraus treffen kann, müssen mir unsere Abwehrspieler einmal erklären. Dieser Drops ist gelutscht, jetzt sind wir endgültig in der Realität angekommen und müssen durch harte Trainingsarbeit diesen Tiefpunkt überwinden. „ Dabei konnte das Spiel für die SG Uni nicht besser beginnen. Marc Hagemeier, Aleksander Kokoszka und Radoslaw Wolski warfen nach vier Minuten eine 3:0 Führung heraus. Darauf konnte Greifswald/Loitz nicht aufbauen. Schrittfehler und eigene Fehlwürfe luden Grünheide regelrecht zur Aufholjagd ein. Nach zehn Minuten war Grünheide beim 5:5 bereits dran. Das Spiel der SG Uni verlief zu statisch. Nur Wurfansätze aus dem Rückraum reichten nicht aus um sich wieder in Vorhand zu bringen. Mitte der ersten Halbzeit lag Grünheide bereits mit 9:7 vorn. Zu diesem Zeitpunkt kämpfte die SG Uni noch. Zehn Minuten vor der Halbzeitsirene glich Marc Hagemeier zum 10:10 aus. Eine Wende zum Positiven bahnte sich in den letzten sechs Minuten des ersten Durchgangs an Mt drei Treffern in Folge warf Aleksander Kokoszka die SG Uni auf 15:13 nach vorn. Diesen Vorsprung heilt Greifswald Loitz durch Treffer von Marc Hagemeier und Hannes Lemcke zur 17:15 Halbzeitführung. In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit hielt Greifswald/Loitz bis zum Stand von 20:20 noch mit, dann nahm das Unheil seinen Lauf. Torwart Michael Borchardt wertete den folgenden Einbruch: „ Ab Minute 40 verloren wir im Angriff jegliche Ordnung. Unmotivierte Würfe waren der Anfang vom Ende.

Die Tempogegenstöße des Grünheider SV wurden nicht aus dem Rückraum abgeschlossen, sonder bis zum Kreis durchgespielt. Unsere Abwehr fand nicht statt, wir verloren fast jede eins gegen eins Situation. Dazu kam das auch wir Torhüter keine Einstellung gegen dieses Anrennen de Gegners fanden. Es fehlte in der Abwehr durchgehend der Kampf und die Disziplin der letzten Spiele. „ Radoslaw Wolski schloss sich dieser Einschätzung seines Torwarts an: „ Unser Blick war mehr auf die mitlaufende Spielzeit gerichtet, als auf den Nebenmann. Jeder wollte durch Einzelaktionen schnellstmöglich den Rückstand verringern und verlor dadurch den Blick für das Teamwork. In diesem Spieldrittel setzte sich Grünheide auf 27:22 ab. Der SG Uni gelang nichts. Grünheides Spielmacher Lasse Scharge regierte auf dem Parkett wie er wollte was seine Ausbeute von 13 Treffern bestätigt. Die Uni Abwehr kam gar nicht auf den Gedanken Scharges Kreise einzuschränken. In den letzten zehn Minuten ließ Greifswald/Lotz die Niederlage wenigstens nicht ausufern, der 29:33 Endstand stellt der Mannschaft allerdings kein gutes Zeugnis für diesen Heimauftritt aus. Marc Hagemeier resümierte nach dem Abpfiff enttäuscht: „ Die erste Halbzeit war noch akzeptabel.

Nach dem Seitenwechsel haben wir uns regelrecht blamiert. Hinten leisteten wir uns viele unnötige Fouls, vorn waren wir harmlos. Das gesamte Rückzugsverhalten nach vergeigten Angriffen war eine Einladung an Grünheide zum Tore werfen. „ Nach dieser Pleite bedarf es bei der SG Uni eines gründlichen Umdenkens, ansonsten ist die Mannschaft schneller in der Abstiegszone als es ihr lieb ist. Vier Niederlagen in Folge sollten ein ernstes Alarmsignal sein um an der eigenen Einstellung zu arbeiten.

 

SG Uni Greifswald/Loitz:

Borchardt, Weier – Stefanicki (1), Schramm (1), Seidel, Hagemeier (6), Olejniczak, Wolski (4),, Kokoszka ( 12/2), Schumacher (1), Lemcke (4), Gmerek

Statistik:

 

Siebenmeter                Greifswald/Loitz         2, beide verwandelt

                                  Grünheide                 3, alle verwandelt

 

Strafen                        Greifswald/Loitz         6 x 2 Minuten

                                  Grünheide                 6 x 2 Minuten

Quelle: Nicht angegeben

29.10.2017 19:13 - Souveräner Sieg der 2. Männermannschaft

Die Zweite Männermannschaft der SG Uni Greifswald/Loitz gleicht ihr Punktekonto durch einen deutlichen 33:15 Heimsieg gegen den SSV Einheit Teterow aus.

Die SG legte einen Start nach Maß hin, sodass nach 6 Spielminuten bereits ein 4:0 auf der Anzeigetafel stand. Durch eine konzentrierte Abwehrleistung, einen überragenden David Kohlhause im Tor und einem konzentrierten Angriffsspiel baute die Zweite den Vorsprung kontinuierlich über die Stationen 10:3, 15:4 bis zur Halbzeit auf 18:6 aus.
„Eine rundum gelungene Mannschaftsleistung. Bereits zu Beginn konnten wir mit unserer Abwehr die Teterower vor schwierige Aufgaben stellen und unser Spiel über die erste- und zweite Welle durchsetzen.“ so der zufriedene Trainer Kleiner.


Die ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit gestalteten sich sehr ausgeglichen. Nach 50 Minuten stand es 26:12 für die SG. In den letzten Spielminuten erhöhten die Jungs vom Trainergespann Kleiner/Weier noch einmal das Tempo, sodass am Ende ein sehr überzeugender 33:15 Heimsieg zu Buche stand.

„In der zweiten Hälfte starteten wir leider zu unkonzentriert. Über das Umschaltspiel konnten wir aber einen, auch in der Höhe, verdienten Sieg einfahren. Für die kommenden Spiele gilt es, dieses Niveau auch gegen stärkere Gegner unter Beweis zu stellen“ so Kleiner nach dem Spiel.


„Wir haben alles im Kollektiv kompensiert. Jeder hat seinem Nebenmann in brenzligen Situationen ausgeholfen, sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr. Gefreut hat es mich für Sören Baars, der den unnötigen Ausfall von Kapitän Stephan Schulz sehr gut kompensiert hat. Unsere Torhüter haben super funktioniert und auch Julian Bodtke hat gezeigt, was mit Tempohandball alles möglich ist“ so Paul Weier.


Das nächste Spiel bestreitet die Zweite am 11.11. beim HV Altentreptow.


Die SG spielte mit: D. Kohlhause, T. Birkner (beide Tor), O. Falken (2), S. Baars (2), S. Heller (4), H. Naussed, L. Hoffmann, J. Bodtke (7), D. Hübert (7), T. Stubbe (4), S. Geisler, S. Schulz (2/1), P. Bardong (5)

PB

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27.10.2017 00:44 - Loitzer-Urgestein will es noch einmal wissen

Seit elf Jahren ist Handballer Michael Borchardt bei der SG Uni Greifswald/Loitz aktiv. Mit seiner Erfahrung möchte er sein Team zu Siegen führen. Der Torhüter hat aber auch kein Problem damit, wenn er mal auf der Bank Platz nehmen muss.


Loitz. Dieser Mann hat Loitzer Handball-Blut in seinen Adern. Michael Borchardt, 35 Jahre, Torwart beim Ostsee-Spree-Ligisten SG Uni Greifswald/Loitz. Morgen empfängt die SG um 19 Uhr den Grünheider SV in der Peenetalhalle, Borchardts Ziel ist klar definiert. „Wir müssen gegen Grünheide punkten. Nach drei Niederlagen in Folge sind wir mal wieder dran und mit Hilfe unserer Fans werden wir es auch schaffen“, so der gelernte Krankenpfleger, der im Neubrandenburger Klinikum arbeitet.


Borchardt begann seine Handball-Laufbahn beim SV Einheit Demmin und wechselte vor elf Jahren nach Loitz. Bis in die 3. Liga schaffte er es mit dem damaligen HSV Peenetal. Vor der Abstiegs-Saison aus der Ostsee-Spree- in die MV-Liga vor drei Jahren nahm er eine Auszeit, unter anderem wegen der Geburt seiner Tochter. Zur vergangenen Spielzeit kehrte Borchardt zurück, schaffte mit der SG den sofortigen Wiederaufstieg und gehört auch in dieser Saison zu den absoluten Leistungsträgern seines Teams. „Aktuell läuft es sehr gut.

Als Aufsteiger sind wir sportlich im Soll, die drei Siege zu Saisonbeginn sind Gold wert. Ich selbst fühle mich topfit und komme schmerzfrei durch das Training und die Spiele. So lange der Körper mitmacht, entscheide ich von Jahr zu Jahr, ob ich weiterspiele.“ Borchardt ist ein Handball-Besessener – ehrgeizig, trainingsfleißig, der perfekte Führungsspieler und deshalb auch für Trainer Alexander Einweg enorm wichtig. „Micha strahlt einfach Autorität aus, und zwar nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch außerhalb. Er nimmt seine Führungsrolle bewusst wahr und ist sportlich und menschlich ein Vorbild für die jungen Spieler“, sagt der SG-Coach.


Borchardt bildet in Loitz zusammen mit dem jungen Paul Weier das Torhüter-Duo. In den ersten Saisonspielen war der Routinier gesetzt, glänzte mit Top-Quoten. Beim letzten Spiel gegen OSF Berlin (22:23) kam er nicht zum Einsatz – kein Problem, meint Borchardt. „Paul hat sehr gut gehalten, da gab es keinen Grund zu wechseln. Auswärts 23 Gegentore zu kassieren, ist eine starke Bilanz. Er hat viel Talent und ich hoffe, ihm mit meiner Erfahrung helfen zu können.“


Wer morgen gegen Grünheide im Loitzer Tor steht, bleibt noch abzuwarten. Die Rand-Berliner zählen seit der vergangenen Saison zu den Liga-Topteams und haben personell noch einmal nachgerüstet. Aktuell sind sie als Tabellen-Zwölfter allerdings noch hinter ihren Erwartungen. Die Chancen auf den vierten Saisonsieg stehen für Michael Borchardt und die Handballer der SG Uni Greifswald/Loitz also gar nicht einmal so schlecht.

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23.10.2017 10:57 - 1. Männer der SG Uni Greifswald/Loitz verlieren nach großem Kampf knapp

Am 7. Spieltag der Handball Oberliga Ostsee-Spree unterlag die SG Uni Greifswald/Loitz bei der SG OSF Berlin nach einem 11:11 Halbzeitstand am Ende knapp mit 22:23. Trotz des Ausfalls von Spielmacher Aleksander Kokoszka und Erik Schumacher zeigte die SG Uni eine sehr gute Leistung und scheiterte letztendlich an eigenen Fehlern. Trotz zweier Herausstellungen und fünf Zeitstrafen für Greifswald/Loitz war das Spiel keinesfalls hart und unfair. Trainer Alexander Einweg wertete das Auftreten seiner Mannschaft nach dem Abpfiff. „Wir sind gut gestartet, haben relativ wenig eigene Fehler gemacht und unbeeindruckt vom Haftmittelverbot gute Kombinationen gespielt. Der Ausgleich vor der Halbzeitpause in eigener Überzahl war äußerst unglücklich und erwies sich im Nachhinein als schwere Hypothek. In der zweiten Halbzeit verloren wir durch die roten Karten zwei wichtige Spieler.

Der Kampfgeist und die Moral der Mannschaft war absolut in Ordnung. Nach dem zwischenzeitlich deutlichen Rückstand haben wir uns trotz des personellen Handicaps gesteigert und waren mehrmals knapp am Punktgewinn dran. Ein Remis wäre verdient gewesen. Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen. „Nach ausgeglichenem Beginn brachte Hannes Lemcke die SG Uni nach acht Minuten erstmals mit 4:3 durch einen verwandelten Siebenmeter in Führung. Der folgende Berliner Gegenangriff führte ebenfalls zu einem Strafwurf, den Paul Weier parierte,doch nun häuften sich bei Greifswald/Loitz die technischen Fehler. OSF Berlin setzte sich auf 8:5 ab. Mit unbändigem Kampfgeist kam die SG Uni durch Jakub Olejniczak (zwei Tore ), Radoslaw Wolski und Hannes Lemcke wieder heran und Lukasz Stefanicki , der als zentraler Zuspieler eine starke Leistung zeigte sorgte mit zwei Toren hintereinander für die 11:10 Führung. Drei Minuten vor der Halbzeitsirene erhielt Berlin eine Zeitstrafe, Greifswald/Loitz kam in Ballbesitz und kurz vor dem Pausenpfiff erreichte das Zuspiel Hannes Lemcke nicht. „Ich war mit meinen Gedanken schon beim Wurf und lief am Ball vorbei das Ding geht auf meine Kappe. „äußerte sich Hannes Lemcke nach dem Spiel zu diesem ersten Kulminationspunkt. Den letzten Gegenangriff verwertete Berlin zum 11:11 Halbzeitstand. Den Anwurf der zweiten Spielhälfte schloss Neuzugang Mateusz Gmerek zum 12:11 für die SG Uni ab. Berlin nutzte die folgenden Fehler der SG Uni aus und warf sich mit 15:12 nach vorn. Marc Hagemeier verkürzte und wurde danach zum tragischen Helden. Nach fünf Minuten vertändelte Greifswald/Loitz einen Angriff, Berlin konterte und Hagemeier kreuzte den Berliner Angreifer. Glatt rot war die Folge. Torwart Paul Weier, selbst ausgebildeter Schiedsrichter; kommentierte diese Aktion folgendermaßen: „Man kann, muss aber kein rot geben. Übermäßige Härte, die solch eine Herausstellung rechtfertigt war nicht im Spiel. Eine Strafe von zwei Minuten wäre angebracht gewesen. „Nach dieser Aktion setzte sich Berlin bis auf 20:16 ab. Doch Greifswald/Loitz gab sich nicht geschlagen. Lukasz Stefanicki, und Hannes Lemcke (zwei Tore ) verkürzten bis auf 18:20. Acht Minuten vor dem Abpfiff dann der nächste Rückschlag für Greifswald/Loitz. Mateusz Gmerek scheiterte mit einem Siebenmeter und anschließen handelte sich Radoslaw Wolski seine dritte Zeitstrafe verbunden mit der roten Karte ein. Doch Greifswald/Loitz fightete.

Fünf Minuten vor der Schlusssirene stellte Richard Seidel mit einem Heber den 21:22 Anschluss her. Doch drei weitere Patzer in Folge nutzte Berlin zur 23:21 Führung. Der Anschlusstreffer von Hannes Lemcke kam zwölf Sekunden vor dem Abpfiff zu spät. Am Ende resümierte Marc Hagemeier enttäuscht. „Eine bittere und unglückliche Niederlage, leider haben uns nur Kleinigkeiten vom Erfolg getrennt. „Torwart Paul Weier, der unter anderem zwei Siebenmeter parierte, stimmte Hagemeier zu: „Leider hatten wir nach der Herausstellung von Radoslaw Wolski keine gleichwertige Alternative mehr auf der Bank. Ausschlaggebend für die Niederlage war aber, das wir in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit keinen Zugriff auf die gegnerischen Angreifer bekamen. „

SG Uni Greifswald/Loitz:
Weier – Stefanicki (3), Schramm (3), Seidel (1), Hagemeier (2), Olejniczak (2), Wolski (3), Lemcke (6), Gmerek (2)

Statistik:

Siebenmeter
Berlin 6, davon 2 verwandelt
Greifswald/Loitz 2, davon 1 verwandelt

Strafen
Berlin 3 x 2 Minuten
Greifswald/Loitz 5 x 2 Minuten und zwei Herausstellungen ( rote Karte )

Quelle: Nicht angegeben

22.10.2017 17:16 - 2. Männer im Pokal eine Runde weiter

Die Zweite Männermannschaft der SG Uni Greifswald/Loitz zieht durch ein souveränes 27:34 beim PSV Stralsund in die nächste Runde des HVMV-Pokals ein.

Die Anfangsphase verlief auf beiden Seiten eher verhalten. Nach 11 Minuten stand lediglich ein 2:1 aus Sicht der SG auf der Anzeigetafel. Felix Piper und Paul Bardong sorgten für die frühe Führung, welche man sich über die gesamte Spielzeit auch nicht mehr nehmen ließ.
Mit einem 6:1-Lauf innerhalb von 9 Minuten stellten die Gäste die Weichen schnell auf Sieg. Stephan Schulz (1),
Paul Bardong (2), Dominik Hübert (1), Dennis Maß (1) und Julian Bodtke (1) erzielten die Treffer.
Bis zur Halbzeit wurde der Vorsprung nochmals auf 6:15 ausgebaut.
„Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Angriff, fanden wir über die solide Abwehr ins Spiel. Über die notwendige Konzentration und Leidenschaft konnten wir bereits zur Halbzeit einen angemessenen Vorsprung rausarbeiten“ so Trainer Patrick Kleiner.


Die zweite Halbzeit gestaltete sich sehr ausgeglichen. Über die Stationen 12:23, 19:27 endete das Spiel letztendlich bei einem 27:34 Auswärtssieg. In den zweiten 30 Minuten erhielt nun jeder Spieler seine Einsatzzeiten.
„Dass es Mitte der zweiten Halbzeit nochmal enger wurde, war auch dem geschuldet, dass wir munter durchgewechselt haben und die Abläufe nicht ganz passten. Aber auch in diesen Phasen haben wir das Spiel souverän gestaltet und das umgesetzt, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen haben“ so Kleiner nach dem Spiel.

Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung stach Dominik Hübert heraus, der fast aus allen Lagen traf und insgesamt 13 Tore erzielte.  


Am nächsten Wochenende trifft die Zweite zu Hause auf den SSV Einheit Teterow.


Die SG spielte mit: T. Birkner (Tor), O. Falken (2), F. Piper (2), S. Heller, H. Naussed (1), J. Lang, J. Bodtke (1), D. Maß (5), D. Hübert (13), T. Stubbe (3), S. Geisler (1), S. Schulz (3/2), P. Bardong (3)

PB

Quelle: Nicht angegeben

16.10.2017 14:34 - Loitzer Handballer verlieren Vorpommern-Derby deutlich

Es war das erste von vier Spielen, die das Oberliga-Team in Greifswald absolvierte. Dass das Debüt in die Hose ging, lag vor allem an den Gästen aus Stralsund, die mit ihrer Taktik zu Beginn der zweiten Spielhälfte die Partie für sich entschieden.

Premiere schief gegangen – zumindest sportlich! Erstmals ist ein Viertliga-Handballspiel in Greifswald ausgetragen worden. Ostsee-Spree-Ligist SG Uni Greifswald/Loitz hat dabei eine heftige 22:32 (11:14)-Niederlage im Vorpommern-Derby gegen den Stralsunder HV kassiert. Normalerweise spielt die SG in der Loitzer Peenetalhalle, diesmal wurde die Partie zum Kooperationspartner HSG Uni ausgelagert. „Wir hatten mehr als 500 Zuschauer, so viele sind in Greifswald seit vielen Jahren nicht mehr zum Handball gekommen. Ich hoffe, dass viele Greifswalder ihr Herz für diesen Sport wiederentdeckt haben und wir dadurch auch neue Sponsoren finden“, sagte HSG-Abteilungsleiter Bernt Petschaelis. „Wir wollen die lange Handballtradition in der Stadt bewahren und wieder leistungsorientiert spielen. Seit vier Jahren arbeiten wir mit Loitz zusammen und wollen diese Partnerschaft weiter ausbauen.“ 


Es war ein hitziges Derby. Harter Kampf und große Emotionen auf dem Spielfeld, würdige Atmosphäre auf den Rängen. Die Fanclubs aus Loitz und Stralsund peitschten ihre Teams lautstark nach vorn, die „neutralen“ Zuschauer aus Greifswald genossen den Handball- Leckerbissen eher ruhig. Das Team von SG-Trainer Alexander Einweg spielte eine starke Anfangsphase. Vor allem die Rückraumspieler Hannes Lemcke, Marc Hagemeier und Aleksander Kokoszka trafen. Loitz führte zwischenzeitlich mit zwei Toren (5:3, 9. Min.). 


Mannschaft will für Begeisterung sorgen 


Danach kam Stralsund besser ins Spiel und legte schon bis zur Pause leicht vor. „In der zweiten Halbzeit hat Stralsund offensiver verteidigt und damit kamen wir überhaupt nicht klar. Obwohl wir uns genau darauf vorbereitet hatten, konnten wir unseren Plan nicht umsetzen. Das ist sehr enttäuschend“, so Einweg. „Wir haben sechs Punkte aus fünf Spielen, damit sind wir sehr zufrieden. Verloren haben wir als Aufsteiger gegen die beiden Topteams, das kann passieren. Trotz der Niederlage haben wir den Fans ein ordentliches Spiel geboten und ich hoffe, dass wir in Greifswald auch in Zukunft für Begeisterung sorgen können.“ 
Durch die Niederlage rutschte die SG auf den fünften Tabellenplatz ab. Die Loitzer spielen in dieser Saison noch dreimal in Greifswald, als nächstes am 11. November gegen Ludwigsfelde. 


Greifswald/Loitz: Borchardt, Weier – Henk, Stubbe, Czekansky, Stefanicki (2), Schramm (1), Seidel, Hagemeier (5), Olejniczak (2), Wolski (3), Kokoszka (3/1), Schumacher (3), Lemcke (3) 

Quelle: Nordkurier

15.10.2017 18:48 - Derbyniederlage für 2. Männermannschaft

Zum ersten Heimspiel in der neuen Saison empfing die 2. Männermannschaft der SG Uni Greifswald/Loitz den HSV Grimmen II.
Das Derby fand allerdings nicht wie gewohnt in der heimischen Peentalhalle, sondern in der Greifswalder Mehrzweckhalle statt.
Die letzten Jahre versprachen immer interessante und kampfbetonte Spiele zwischen beiden Teams und so sollte es auch dieses Mal sein.


Die Gästeführung drehte die SG durch Tore von Paul Bardong, Dominik Hübert und Stephan Schulz schnell in eine 3:1 Führung. Fortan lieferten sich beide Mannschaften eine Partie auf Augenhöhe. Legte eine Mannschaft vor, zog die Andere wieder nach. So stand es nach
15 gespielten Minuten 7:7. Zur Halbzeit ging es mit einem 11:12 in die Kabine. Die Treffer bis zur Halbzeit erzielten Felix Piper(2), Lars Hoffmann (1), Paul Bardong (1), Stephan Schulz (1), Dominik Hübert (1), Tim Stubbe (1) und Julian Bodtke (1).
„Wir haben nie zu unserem Spiel in der ersten- und zweiten Welle gefunden. Kam Grimmen dann mal in den Positionsangriff und war nicht durch Kontertore erfolgreich, standen wir hinten gut und haben den Gästen viel abverlangt“ so Trainer Patrick Kleiner nach dem Spiel.


Die zweite Halbzeit war fast ein Spiegelbild der ersten 30 Minuten. Konnte sich eine Mannschaft mal auf zwei Tore absetzen, machten einfache Fehler und Unkonzentriertheiten die Führung wieder zu Nichte. Beim Stand von 16:14 führte die SG mal wieder mit zwei Toren. Hübert (3) und Piper (2) sorgten quasi im Alleingang für diese Führung.
Grimmen konterte seinerseits wieder mit vier Toren am Stück und zog somit auf 2 Tore weg. Hübert, Schulz und Falken drehten das Spiel wiederum und so stand es nach 44 Minuten 19:18.
Die erfahrenen Gäste ließen sich auch dieses Mal nicht aus dem Konzept bringen und trafen erneut dreimal am Stück. Doch wieder kam die Heimmannschaft, durch Hübert und Bodtke, zum Ausgleich. Diese erneute Aufholjagd schien zu viel Kraft gekostet zu haben.
Grimmen traf in den letzten 5 Minuten noch 4 Mal. Hannes Naussed konnte lediglich Ergebniskosmetik betreiben.
So ging das Spiel am Ende etwas hoch mit 22:25 verloren.


„Letztendlich ist es ein verdienter Sieg für Grimmen. Die Einsatzbereitschaft meiner Mannschaft gefiel mir. Gerade in den schlechten Phasen behielten wir den Kopf oben und bewiesen gerade in der zweiten Hälfte, dass wir zu einem Team zusammenwachsen“ so Kleiner.


„Es war über 50 Minuten ein enges Spiel, wo das Momentum immer wechselte. Keine Mannschaft konnte sich absetzen. In unseren guten Phasen wollen wir zu viel und schließen vorne zu überhastet ab und geraten so wieder ins Hintertreffen“ so Paul Weier zum Spiel seiner Mannschaft.


Am nächsten Wochenende speilte die Zweite im HVMV-Pokal beim PSV Stralsund.


Die SG spielte mit: T. Birkner & N. Henk (beide Tor), O. Falken (1), F. Piper (4), S. Baars, H. Naussed (1), L. Hoffmann (1), J. Lang, J. Bodtke (2), D. Hübert (7), T. Stubbe (1), S. Schulz (3/2), P. Bardong (2)

Quelle: Paul Bardong

13.10.2017 14:50 - Handballer im neuen Wohnzimmer

Zum ersten Spiel in der neuen Heimstätte erwartet die Spielgemeinschaft einen wohlbekannten Gegner.

Die Ostsee-Spree-Liga- Handballer der SG Uni Greifswald/Loitz gehen neue Wege. Erstmals tragen sie ein Heimspiel nicht in ihrem Wohnzimmer „Peenetal-Halle“, sondern in der Sporthalle im Greifswalder Schönwalde-Center aus. Der perfekte Gegner für die Premiere ist am Sonnabend der Vorpommern-Rivale und aktuelle Tabellen-Zweite Stralsunder HV (Anpfiff 19 Uhr). „Wir wollen mehr Leute für den Handball begeistern, sowohl Sportler als auch Sponsoren. Greifswald ist ein schlafender Riese und so ein Derby ist die beste Gelegenheit, um das Interesse zu wecken“, sagt SG-Trainer Alexander Einweg. In die Greifswalder Mehrzweckhalle passen 800 Zuschauer, zum Spiel dürfte sie mit den Fans beider Lager gefüllt sein. 


Greifswald hatte seine besten Handball-Zeiten in den 1960er Jahren, als der Übergang vom Feld- zum Hallenhandball vollzogen worden war. Damals spielten sowohl die Frauen als auch die Männer der HSG Wissenschaft in der DDR-Liga und -Oberliga. Jetzt ist die Greifswald/Loitzer Spielgemeinschaft in der viertklassigen Ostsee-Spree-Liga aktiv und steht als Aufsteiger auf einem beachtlichen vierten Tabellenplatz. „Wir haben einen sehr guten Saisonstart hingelegt, unser Ziel bleibt aber der Klassenerhalt. Stralsund will in die 3. Liga aufsteigen und ist bisher noch ohne Minuspunkt. Die Favoritenrolle ist also klar verteilt“, schätzt Einweg die Situation vor dem Derby ein. 
Beide Vereine pflegten früher eine gute Zusammenarbeit. Als die Stralsunder noch in der Bundesliga spielten, bekamen SHV-Talente das Zweitspielrecht für den damaligen Regionalligisten Loitz.

Auch der heutige SHV-Trainer Markus Dau hat eine Loitzer Vergangenheit: „Ich hatte dort drei sehr schöne Jahre, sowohl sportlich als auch menschlich. Von damals sind allerdings nur noch Torwart Michael Borchardt und Rechtsaußen Erik Schumacher übrig.“ Die Mannschaften kennen sich also gut, einige Spieler haben schon beide Trikots getragen. Die Trainer haben sich Spiele des Gegners angesehen und die Systeme analysiert. Beide werden tief in die Trickkiste greifen müssen, um ihren Gegenüber zu überraschen und die Halle als Derby-Sieger verlassen zu können. 

Quelle: Nordkurier

13.10.2017 14:49 - Junge Handballer der SG Loitz/Demmin schlagen sich wacker

Eine Woche nach der Auftaktniederlage beim HSV Grimmen musste der Handballnachwuchs (D-Jugend) der SG Loitz/Demmin auch in seinem ersten Heimspiel gegen den Stralsunder HV eine Schlappe hinnehmen.

Nach einem 5:11-Halbzeitrückstand steigerte sich die neu zusammengestellte D-Jugend-Mannschaft der SG Litz/Demmin in der zweiten Halbzeit und unterlag dem Handballschwergewicht aus Stralsund am Ende mit 12:19. 
Loitz/Demmin begann mit zu viel Ehrfurcht vor dem Gegner, fand zunächst keinen Spielrhythmus und leistete sich mehrere technische Fehler. So hatte es Stralsund leicht, sich schnell auf 4:0 abzusetzen. Nach sieben Minuten traf Marvin Requardt zum ersten Mal für die SG Loitz/Demmin. Der Treffer gab Auftrieb, doch nun kam auch eigenes Abschlusspech ins Spiel. Florian Imbeck scheiterte mit einem Siebenmeter am Stralsunder Torhüter, und Tim Wolter traf den Pfosten. 


Trotz dieser vergebenen Chancen ließ Loitz/Demmin den Stralsunder HV nicht wegziehen. Torwart Bruno Genuttis hielt seine Mannschaft mit starken Paraden im Spiel. Jannis Borchardt sowie Florian Imbeck machten das vom Punkt aus. Julian Herberg und Marvin Requardt tankten ebenfalls mit ihren Toren Selbstvertrauen für den zweiten Durchgang. 


Trotz der elf Gegentore startete Loitz/Demmin optimistisch in die zweite Halbzeit. Bruno Genuttis wuchs regelrecht über sich hinaus und kaufte Stralsund mehrere Hochkaräter ab. Julian Herberg, Florian Imbeck und Jannis Borchardt (mit dem schönsten Tor des Spiels, als er einen Gegenangriff abfing und im Slalomlauf Stralsund düpierte) hielten mit ihren Toren den Rückstand weiterhin in Grenzen. Nach dem 17:8 für den Stralsunder HV drehte Loitz/Demmin auf. Florian Imbeck (zwei Tore), Tim Wolter und Marvin Requardt warfen ihre Mannschaft auf 12:17 heran. Mit zwei weiteren Treffern machte Stralsund den 19:12-Endstand perfekt. Optimistisch für den weiteren Saisonverlauf stimmt vor allen Dingen die Einsatzbereitschaft und der Kampf bei einem deutlichen Rückstand. Mit diesen Eigenschaften wird die mit E-Jugend-Spielern aufgestockte Mannschaft der SG Loitz/Demmin mit Sicherheit noch ihre Erfolgserlebnisse haben. 


 SG Loitz/Demmin: Bruno Genuttis – Justin Günther, David Herberg, Florian Imbeck (3), Marvin Requardt (4), Julian Herberg (2), Luca Kooken, Ben Schreiber, Tim Wolter (1), Max Ladwig, Jannis Borchardt (2) 

Quelle: Nordkurier

13.10.2017 14:48 - Loitz mit erster Niederlage

Durch die klare Pleite bei der Reserve der Füchse Berlin sind die Handballer ihre weiße Weste los.
Das war heftig! Die bisher ungeschlagenen Ostsee-Spree-Liga-Handballer der SG Uni Greifswald/Loitz haben mit 22:44 (11:22) bei der Bundsliga-Reserve der Füchse Berlin verloren und damit im vierten Saisonspiel die erste Niederlage kassiert. „Lieber einmal so hoch, als dreimal knapp verlieren“, sagte SG-Trainer Alexander Einweg. „Die Berliner waren uns in allen Belangen überlegen. Sie haben selbst sehr wenig Fehler gemacht und unsere Schnitzer gnadenlos ausgenutzt. In dieser Form sind sie die beste Mannschaft der Liga.“ Die Füchse haben durch den hohen Sieg das bessere Torverhältnis als der ebenfalls noch verlustpunktfreie Stralsunder HV und sind dadurch neuer Tabellenführer. Aufsteiger Loitz steht auf Rang vier. 
Berlin war für die Gäste nicht der Maßstab 

Die Loitzer waren von Beginn an überfordert mit dem athletischen, schnellen und zielstrebigen Spiel der jungen Berliner. Auf jede taktische Änderung der SG hatten die Füchse eine passende Antwort, das Spiel war dadurch schon zur Halbzeit entschieden. „Wir müssen uns an anderen Gegnern messen und diese Niederlage ganz schnell aus unserem Gedächtnis streichen. Am kommenden Samstag steht einer unserer absoluten Saison-Höhepunkte auf dem Programm, da wollen wir fokussiert sein und besser spielen“, so Einweg. Die Loitzer tragen erstmals eines ihrer Heimspiele in der Stadt ihres Kooperationspartners HSG Uni in Greifswald aus. Zum Derby gegen den Stralsunder HV werden im der Halle im Schönwalde-Center etwa 800 Zuschauer erwartet. 

Greifswald/Loitz: Borchardt, Weier – Czekansky, Stefanicki (3), Schramm, Seidel, Hagemeier, Olejniczak, Wolski (2), Kokoszka (10/4), Schumacher (2/1), Lemcke (5/1) 
Quelle: Nordkurier

08.10.2017 18:25 - Loitzer Zweite feiert ersten Saisonsieg

Im zweiten Auswärtsspiel der Saison war die Verbandsligamannschaft der SG Uni Greifswald/Loitz II beim HSV 90 Waren zu Gast.
Die Vorzeichen für dieses Spiel standen mehr als schlecht, da die SG mit dem letzten Aufgebot von 8 Feldspielern sowie 2 Torhütern nach Waren reiste und in der Müritzstadt neuerdings Wachsverbot herrscht.


Der Start in die Partie verlief vielversprechend. Aus einer guten Abwehr wurden viele Tore aus der ersten- und zweiten Welle erzielt. Bis zur 15 Minute warfen Lars Hoffmann (2), Dominik Hübert (2) und Tim Stubbe (3), in seinem ersten Spiel im Männerbereich, die Gäste mit 7:4 in Front.
„Wir hatten uns im Vergleich zum letzten Spiel vorgenommen, eine aggressive Abwehrleistung zu zeigen und darüber die nötige Sicherheit im Angriff zu holen.“ so Trainer Patrick Kleiner nach dem Spiel.
Bis zur Halbzeitpause baute die „Zweite“ ihren Vorsprung noch auf 14:9 aus. Felix Piper, dieses Mal im Rückraum eingesetzt, erzielte in dieser Phase 3 seiner insgesamt 5 Tore.


In der zweiten Halbzeit wollte die SG gegen die sehr jungen Gastgeber nichts mehr anbrennen lassen. So packte man hinten weiter beherzt zu und ging mit Tempo in den Angriff. Nach 43 Minuten stand bereits ein 23:14 auf der Anzeigetafel. Tim Stubbe (2), Paul Bardong (3), Lars Hoffmann (1), Dominik Hübert (2) und Felix Piper (1) erzielten die Treffer.
In den folgenden 10 Minuten ging bei den Gästen dann gar nichts mehr. Ein 0:6-Lauf brachte die Heimmannschaft nochmal auf 20:23 heran. Ole Falken und Felix Piper sorgten mit ihren Toren dann aber für die Vorentscheidung. So stand am Ende ein 22:25 Auswärtssieg zu buche.


„Ab Mitte der zweiten Halbzeit verfielen wir wieder in unsere alten Rollenmuster, ließen vorne zu viele Würfe liegen und schlossen hinten zu wenig die Lücken. Dass wir letztendlich die 2 Punkte mitgenommen haben, ist verdient, da wir uns aus der Schwächephase herausgekämpft haben. Hadern tue ich noch mit der zu hohen Fehlerquote im Angriff und den zu einfachen Abspielfehlern. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir diese Probleme in den nächsten Wochen abstellen werden“ so Kleiner.


Am nächsten Wochenende kommt es zum Derby gegen die zweite Mannschaft des HSV
Grimmen.


Die SG spielte mit: T. Birkner & D. Kohlhause (beide Tor), O. Falken (2), F. Piper (5/2), S. Heller, S. Baars, L. Hoffmann (6), T. Stubbe (5), P. Bardong (3), D. Hübert (4)

PB

Quelle: Nicht angegeben

02.10.2017 11:58 - Loitzer Handballer feiern ihren Traumstart

Drei Spiele, drei Siege. Besser hätte der Beginn in der neuen Liga nicht laufen können. Und dazu noch der Derby-Sieg über die Mannschaft von der Insel Usedom. Die kommenden Spiele werden allerdings zeigen, wie weit das Team von Trainer Einweg ist.

Saison-Traumstart mit Sahnehäubchen! Die Ostsee-Spree-Liga-Handballer von der SG Uni Greifswald/Loitz haben auch ihr drittes Spiel gewonnen und können sich als Bonus „erster Derby-Sieger der Saison“ nennen. Mit 32:28 (11:10) setzten sich die Loitzer gegen den HSV Insel Usedom durch und sind als Aufsteiger jetzt Tabellen-Dritter. 


„Es war ein verdienter Sieg und für uns ein ganz besonderes Erlebnis. Die Mannschaft findet immer mehr zueinander und die Abstimmung funktioniert sowohl offensiv wie defensiv immer besser. So einen Saisonstart haben wir selbst nicht erwartet, das Ziel bleibt aber weiterhin der Klassenerhalt“, so SG-Trainer Alexander Einweg. Sein Team spielte sehr geduldig und ließ sich auch von einer zwischenzeitlichen Manndeckung gegen die Rückraumspieler Aleksander Kokoszka und Marc Hagemeier nur kurz aus der Ruhe bringen. In dieser Phase zeigte der bewegliche und spielerisch starke Neuzugang Lukasz Stefanicki seine Klasse. 


Schwer enttäuscht war dagegen Usedom-Trainer Nico Heidenreich. Wie schon bei der Niederlage beim anderen Aufsteiger VfV Spandau blieb sein Team auch gegen Loitz unter den Möglichkeiten. „Das ist sehr unbefriedigend. Wir werden jetzt hart mit uns selbst ins Gericht gehen und die Situation aufarbeiten. Mein Wunsch ist ein ausgeglichenes Punktekonto bis zur Weihnachtspause“, so Heidenreich.

Die kommenden Spiele haben es für den HSV allerdings in sich. Zweimal muss Usedom auswärts antreten, zuerst bei Tabellenführer Stralsund und danach beim LHC Cottbus. Etwas entspannter gehen die Loitzer an die nächsten Aufgaben. Sie bekommen es mit den aktuellen Topteams Füchse Berlin II und Stralsunder HV zu tun. 


Loitz: Borchardt Weier – Henk, Stubbe, Czekansky, Stefanicki (5), Schramm (3), Seidel, Hagemeier (5), Olejniczak (6), Wolski (1), Kokoszka (4/2), Schumacher, Lemcke (8)

 
Usedom: Krynski, Fornal – Loof (2/1), Zajac (1), Teetzen (1), Witt (4), Wicht (6/3), Deutsch (5), Machel (2), Statkiewisz (1), Dübener, Neidel (6) 

Quelle: Nordkurier

25.09.2017 22:51 - weibliche C-Jugend Handballerinnen starten mit Heimniederlage

Mit einer 12:20 Heimniederlage gegen den Stralsunder HV sind die C-Jugend Handballerinnen der SG Grimmen/Loitz in die Saison der Bezirksliga-Ost gestartet. Trainer Gamal Khalil gewann dieser Auftaktpartie seiner Schützlinge trotz der Niederlage positive Aspekte ab. „ Das Hauptaugenmerk dieses C-Jugend Jahrgangs liegt darin, mehrere neue Spielerinnen an das Wettkampfniveau dieser Altersklasse heranzuführen. Nach bisher vier Trainingseinheiten hat sich die Mannschaft gegen diesen starken Gegner gut verkauft. Stralsund kam vor allem über die Rückraumpositionen zum Erfolg.Für uns geht es in der Zukunft vor allem darum auch aus allen Positionen Torerfolge zu erzielen. Kampfgeist und Moral hat die Mannschaft bewiesen.

Diese Niederlage ist für uns Ansporn, um in den nächsten Spielen zum Erfolg zu kommen. „ In der Loitzer Peenetalhalle dauerte es bis zur fünften Minute, als der erste Treffer fiel. Lucy Ohlrich brachte die SG Grimmen/Loitz mit 1:0 in Führung. Stralsund agierte mit einer vorgezogenen Deckung und kaufte mit dieser Taktik der SG Grimmen/Loitz den Schneid ab. Das Angriffsspiel der SG Grimmen/Loitz war zu einseitig über Leonie Seelig angelegt. Mit einem Pfostenwurf und zwei Treffern strahlte Leonie Seelig im weiteren Spielverlauf die meiste Torgefahr der SG Grimmen/Loitz aus, konnte aber auch nicht verhindern, das sich der Stralsunder HV bis Minute 22 auf 11:5 absetzte. In der Schlussphase der ersten Halbzeit verkürzten Lucy Ohlrich und Sarah Schmekel zum 7:11 Pausenstand. Die zweite Halbzeit begann Gimmen/Loitz stark. Leonie Seelig und Sarah Schmekel brachten ihre Mannschaft auf 9:11 heran.

Doch dann kam Stralsunds Abwehrblock immer besser ins Spiel und fing die Angriffe der SG Grimmen/Loitz ab. Nach dem Treffer von Danica Hamsik zum 11:14 drehte der Stralsunder HV auf und zog bis Minute 40 auf 19:11 davon. Die Würfe der SG Grimmen/Loitz aus dem Rückraum waren zu einfach und stellten Stralsunds Abwehr vor keine Probleme. In den letzten zehn Minuten verwaltete Stralsund den Vorsprung, Sarah Schmekel traf zum zwölften Treffer für Grimmen/Loitz. Nach dem 20:12 für Stralsund parierte Torhüterin Malin Krakau einen Siebenmeter, so das es beim 12:20 Endstand blieb.

 

SG Grimmen/Loitz:

 

Grawe, Krakau – Kuzinski, Bahls, Hamsik, Khalil, Ohlrich (4/1), Seelig (4), Hildebrand, Krestelova, Schmekel (4)

Quelle: Nicht angegeben

25.09.2017 15:10 - Auftaktniederlage für 2. Männer

Zum Auftakt der neuen Saison trat die 2. Männermannschaft der SG Uni Greifswald/Loitz auswärts beim SV Warnemünde 2 an.

Aufgrund der guten Saisonvorbereitung und des gut gefüllten Kaders rechnete man sich etwas Zählbares aus. Dass dieses Unterfangen allerdings nicht einfach werden sollte, zeigten die beiden Aufeinandertreffen in der abgelaufenen Saison.

Die Marschroute für das Spiel stand: Sichere Angriffe fahren, unnötige Abspiele bzw. Torwürfe vermeiden und eine schnelle Rückwärtsbewegung gegen die sehr junge Warnemünde Truppe.

In der Anfangsviertelstunde wurden die Vorgaben von Trainer Kleiner gut umgesetzt, sodass es nach 12 Minuten 5:5 stand. Während die SG sich die Tore schwer erarbeiten musste, kam Warnemünde durch eine schnelle Erste- und Zweite-Welle zu einfachen Toren.
In der Folge verhinderten unnötige Abspiel- und technische Fehler weitere Torerfolge, sodass die Gastgeber auf 9:5 davonzogen. Dominik Hübert und Lars Hoffmann sorgten immerhin für den 10:7 Halbzeitstand.

Ein starker Rückhalt war Till Birkner, der einen noch höheren Rückstand verhindert.

In der zweiten Halbzeit wollte man die einfachen Fehler abstellen und sich Stück für Stück an den Gastgeber heran arbeiten. Die Angriffe wurden nun geduldig ausgespielt. Was fehlte, war der Torerfolg. Glasklare Chancen wurden ausgelassen, was Warnemünde dankend annahm und zwischenzeitlich eine 9-Tore-Führung herausspielte.

In den letzten Minuten schaltete der Gastgeber einen Gang zurück, sodass die SG zumindest ein bisschen Ergebniskosmetik betreiben konnte. Lars Hoffmann, Felix Piper und Paul Bardong trafen in den letzten 8 Minuten insgesamt noch fünfmal.

Am Ende stand eine ernüchternde 26:20 Auswärtsniederlage zu buche.

„Es kam mir so vor, als wenn wir keinen Bock hatten, Abwehr zu spielen. Wir waren viel zu behäbig, haben dem Nebenmann nicht geholfen. Vorne haben wir uns viele Chancen erspielt, aber leider zu wenig daraus gemacht.“ so Trainer Patrick Kleiner nach dem Spiel.

Das nächste Spiel bestreitet die Zweite dann am 07.10. auswärts beim HSV 90 Waren.

Die SG spielte mit: T. Birkner & D. Kohlhause (beide Tor), O. Falken, S. Baars, S. Heller, H. Naussed (1), L. Hoffmann (8),
J. Lang, J. Bodtke (2/1),
D. Hübert (2), S. Geisler, P. Bardong (2), F. Piper (5/3)

PB

Quelle: Nicht angegeben

25.09.2017 12:05 - 1.Männer Spannung bis zum Infarkt

Das Spiel stand lange auf der Kippe, ein Sieg schien in weiter Ferne und das Vorstandsmitglied Hartmut Roder erlitt fast einen Herzinfarkt – so spannend war das Spiel gegen Berlin.

In ihrem zweiten Spiel der Oberliga Ostsee-Spree haben die Handballer der SG Uni Greifswald/Loitz durch einen energischen Schlussspurt beim VfL Berlin-Tegel mit 26:25 gewonnen. „Das war nun schon das zweite Mal, dass ich kurz vor einem Herzkasper stand. Ich freue mich für die Mannschaft und das Trainerteam“, umschrieb Vorstandsmitglied Hartmut Roder seine Gefühlslage. In den Schlussminuten hatte die SG Uni mit eiskalten Nerven dem VfL Tegel den schon sicher geglaubten Sieg entrissen.

Greifswald/Loitz verwertete den Vorteil des Anwurfes durch Marc Hagemeier zur 1:0-Führung, geriet dann aber schnell mit 1:3 ins Hintertreffen. Bis Mitte der ersten Halbzeit baute Tegel den Vorsprung auf 8:5 aus, ehe Aleksander Kokoszka den ersten Siebenmeter der SG Uni zum 6:8 verwandelte. Trainer Alexander Einweg sagte nach dem Abpfiff: „In der Anfangsphase leisteten wir uns fünf technische Fehler in fünf Minuten. Wir ließen Tegel zu leicht gewähren, uns fehlten Druck und Schnelligkeit.“ Als Hannes Lemcke in Minute 18 zum 8:10 traf und Michael Borchardt den folgenden Tegeler Angriff entschärfte, nahm Einweg eine Auszeit. Die Maßnahme wirkte, Lemcke traf und Radoslaw Wolski holte einen Siebenmeter heraus, den Kokoszka zum 10:11-Anschlusstreffer verwertete. Tegel handelte sich eine Zeitstrafe ein, und der Ausgleich lag in der Luft. Doch wie schon in Brandenburg kassierte Greifswald/Loitz in Überzahl spielend den nächsten Gegentreffer. Danach holte Wolski abermals einen Siebenmeter heraus, Kokoszka scheiterte am Berliner Torhüter, konnte aber im Nachwurf auf 12:13 verkürzen. Bis zur Halbzeitpause blieben noch zwei Minuten, in denen Richard Seidel am stark haltenden Torwart scheiterte. 


Die zweite Halbzeit begann nach den Vorstellungen der SG Uni, Borchardt hielt und Jakub Olejniczak glich zum 13:13 aus. Doch dann zog Tegel auf 17:14 davon, Greifswald/Loitz vergeigte mehrere Angriffe in Folge. Trainer Einweg tauschte mehrere Positionen und hatte Erfolg. In Minute 18 glich Olejniczak zum 21:21 aus und Julian Schramm legte zur 22:21-Führung für die SG Uni nach. „Wir wussten um unsere Chance. Michael Borchardt wurde zum überragenden Rückhalt und wir schlugen zu“, kommentierte Einweg. Zwei Minuten vor dem Abpfiff schloss Hannes Lemcke eine herrliche Doublette mit Julian Schramm zum 25:24 für Greifswald/Loitz ab, Michael Borchardt hielt die knappe Führung mit einer weiteren Glanzparade fest, Julian Schramm fing in der Abwehr den nächsten Anlauf Tegels ab und traf 20 Sekunden vor der Schlusssirene zum 26:24. Der letzte Treffer Tegels ging im Jubel der mitgereisten Zuschauer der SG Uni unter.

Mit diesem Erfolg hat sich die SG Uni auf den dritten Tabellenplatz geworfen und fiebert dem Vorpommernderby gegen den HSV Insel Usedom am nächsten Wochenende entgegen. 

SG Uni Greifswald/Loitz:

Weier, Borchardt - Seidel, Czekansky, Schramm (4), Hagemeier (3), Olejniczak (3), Wolski (1), Kokoszka (9/3), Lemcke (6)

 

Siebenmeter:
Tegel    keinen            
Greifswald/Loitz 4, davon 3 verwandelt

Strafen:          
Tegel 2 x 2 Minuten  
Greifswald/Loitz 3 x 2 Minuten

 

Quelle: Nordkurier

22.09.2017 11:38 - 2. Männer startet in die neue Saison

Mit neuem Trainergespann und einigen Zugängen startet die zweite Männermannschaft am Samstag gegen den SV Warnemünde 2 in die neue Verbandsligasaison.

Seit Anfang Juli haben Patrick Kleiner und Paul Weier die Zügel in der Hand, wenn es um den Trainings- und Spielbetrieb bei der „Zweiten“ geht. Beide haben schon mit den meisten Jungs zusammengespielt und kennen sich daher sehr gut.

Das Trainerteam kann seit langer Zeit auf einen großen Kader zurückgreifen. 18 Spieler zählen in der neuen Saison zum Team, darunter auch Rückkehrer Lars Hoffmann und Dennis Maß (beide haben letzte Saison in der Ersten gespielt), sowie Felix Piper (kam vom MV-Ligisten SV Einheit Demmin zurück nach Loitz).
Mit Dominik Hübert kommt ein wurfgewaltiger Spieler aus Hamburg und mit Tim Stubbe ein junger Spieler aus der eigenen Jugend.
„Die Mischung im Team stimmt. Wir haben jede Position doppelt, manche sogar dreifach besetzt. Die letzte Saison hat allerdings auch gezeigt, dass der große Kader von Nöten sein wird, um endlich mal wieder aus den Niederungen der Tabelle hervorzukommen.“ so Außenspieler Paul Bardong.

Nach knapp 6 Wochen Ausdauer- und Krafttraining ging es Mitte August in die Halle, um die neuen Spieler ins System einzubauen und die Abläufe zu vertiefen.
In zwei Testspielen gegen höherklassige Teams waren sowohl Höhen- als auch Tiefen zu erkennen.
Als Abschluss des Trainingslagers ging es gegen die Lübecker TS. „In dem Spiel sind wir schon ziemlich unter die Räder gekommen. Einigen Spielern waren die schweißtreibenden Trainingseinheiten anzumerken.“ so Bardong.

Ein weiteres Testspiel wurde gegen den SV Einheit Demmin bestritten. „Gegen Einheit war zu merken, dass die Abläufe so langsam passen. Jeder hat sich für den Mitspieler eingesetzt.“ Eine knappe 3-Tore-Niederlage gegen einen ambitionierten MV-Ligisten stand am Ende auf der Anzeigetafel.

Am kommenden Wochenende wartet mit dem SV Warnemünde II eine junge, spielstarke Truppe auf die „Zweite“. Anwurf in der Halle am Gerüstbauerring ist um 14.30 Uhr.

PB         

Quelle: Nicht angegeben

11.07.2017 11:06 - Verstärkung auch aus den eigenen Reihen

Sechs Wochen vor dem Punktspielauftakt der Oberliga Ostsee-Spree begann für die Handballer der SG Uni Greifswald/Loitz das Training für die Mission Klassenerhalt. Ralf Scheunemann fragte Trainer Alexander Einweg nach der Vorbereitungsphase, nach Personalien und Zielstellungen für die vierte Handballliga.

Herr Einweg, wie wird die Vorbereitung auf die Viertligasaison ablaufen? 


Zunächst möchte ich anführen, dass Malte Löning unser Trainerteam als Fitnesstrainer verstärkt. Kurz nach Abschluss der MV-Liga hat Malte Löning individuelle Trainings- und Ernährungspläne für alle Spieler erarbeitet, welche die Grundlage für die individuelle Vorbereitung bis zum Trainingsauftakt waren. Bis Anfang August stehen Ausdauer- und Athletiktraining auf dem Programm, dann geht es in die Halle, wo wir dann technische Übungen sowie Kombinations- und Wurfvarianten trainieren werden. Angedacht sind auch mehrere Trainingsspiele, zu denen ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt aber noch keine Angaben machen kann. Der erste offizielle Auftritt wird dann am 27. August der Peenetal-Cup in Loitz sein, bevor am 2. September mit einem Auswärtsspiel in Brandenburg der Punktspielauftakt erfolgt. 


Welche Neuzugänge gibt es? 


Für die kommende Saison haben wir uns zielgerichtet verstärkt. Mit Alexander Kokoschka stößt ein erfahrener Spieler zu uns, der im Rückraum links und in der Mitte einsetzbar ist. Lukas Stefanski spielte bisher bei Energetyk Grifino in Polen und ist als Mittelmann vorgesehen. Große Hoffnungen setzen wir in Jakub Olejniczak, der bisher beim Stralsunder HV spielte. Jakub ist im Rückraum rechts und links einsetzbar. Jakub Olejniczak ist in Polen geboren, lebt und arbeitet aber schon seit Jahren in Deutschland. Auch aus den eigenen Reihen stoßen weitere Spieler zur ersten Mannschaft. Wir binden unsere Jugendspieler Tim Stubbe und Torwart Niklas Henk in das Training der ersten Mannschaft mit ein, um sie zielgerichtet an höhere Aufgaben heranzuführen. Ebenfalls neu in der Ersten sind mit Jan Czekansky und Viktor Kuhn zwei junge Spieler aus Greifswald, die in der Zweiten durch ihren Kampfgeist und ihre Leistungen aufgefallen sind. 


Worin sehen Sie die Stärken der Uni-Mannschaft für die Oberliga Ostsee Spree? 


Wir haben mit Michael Borchardt und Paul Weier zwei sehr gute Torhüter. Unsere Abwehr arbeitet sehr stark. Mit einem schnellen und konzentrierten Spiel nach vorn wollen wir unsere Gegner unter Druck setzen. Wenn es uns gelingt, die individuellen Stärken voll in den Dienst der Mannschaft zu stellen, sollte die eine oder andere Überraschung möglich sein. 


Wie schätzen Sie die Oberliga Ostsee Spree ein? 


Ich halte diese Liga für sehr stark und ausgeglichen. Mit dem Drittligaabsteiger HV Grün-Weiß Werder, dem Stralsunder HV, dem LHC Cottbus und der zweiten Mannschaft der Füchse Berlin bekommen unsere Zuschauer namhafte Gegner zu sehen. Es wird sicher sehr enge und spannende Spiele geben. 
Unser Ziel ist der Klassenerhalt, dafür werden wir alles geben. Wir freuen uns, dass wir in der kommenden Saison auch in Greifswald spielen können und am 14. Oktober mit dem Vorpommern-Derby gegen den Stralsunder HV erstmals Viertligaatmosphäre nach Greifswald bringen werden. 

Foto: Ralf Scheunemann

Quelle: Nordkurier

11.07.2017 11:00 - Trainingsauftakt mit Prominenz

Der Trainingsauftakt der Viertligahandballer der SG Uni Greifswald/Loitz erweckte nicht nur bei einigen Fans des Handballvereins Interesse, sondern auch bei regionaler Prominenz, denn auch der Kandidat der CDU zur Bundestagswahl, Philipp Amthor, und der Loitzer Bürgermeister Michael Sack kamen, um sich über die Mannschaft zu informieren und um sich in Gesprächen mit dem Vorstand der SG Uni Greifswald/Loitz ein Bild von der Entwicklung des Loitzer Handballs zu machen. Wahlkampf lässt grüßen? 


Neben dem ersten Vereinsvorsitzenden Enrico Herberg und dem erweiterten Vorstand, vertreten durch Hartmut Roder, Steffen Teetz und Gamal Khalil, standen auch der sportliche Leiter Jürgen Radloff und Trainer Alexander Einweg den Gästen Rede und Antwort zur Vereinsarbeit der SG Uni Greifswald/Loitz und den Nachwuchsmannschaften der SG Grimmen/Loitz und der SG Loitz/Demmin. Bürgermeister Michael Sack unterstrich in dieser Gesprächsrunde die große Bedeutung des Handballsports für die Stadt Loitz. Der Kandidat zur Bundestagswahl Philipp Amthor zeigte sich beeindruckt von der Initiative und den Ergebnissen des Handballsports auf hohem Niveau. Mit einem gemeinsamen Grillabend mit den Gästen, der Vereinsführung und den Spielern klang ein gelungener Trainingsabend im Loitzer Stadion aus. 

Foto: Ralf Scheunemann

Quelle: Nordkurier

08.07.2017 13:27 - Nachwuchshandballer starten mit elf Mannschaften in die Spielzeit

Die Vorbereitung der neuen Saison für die Loitzer Nachwuchshandballer beansprucht den Jugendkoordinator des HSV Peenetal Loitz, Enrico Blum in vollem Umfang. Nach den Erfolgen des letzten Spieljahres heißt es nun bedingt durch die Jahrgangswechsel die Mannschaften neu aufzustellen und die Trainingsarbeit zu koordinieren. Dabei wird es einige Änderungen zu den Spielgemeinschaften geben. Zu den aktuellen Änderungen gab Enrico Blum dem Nordurier Auskunft.

 

Herr Blum, was ist neu in der Nachwuchsarbeit des Loitzer Handballs?

 

Bis auf die männliche C-Jugend konnte wir für alle Altersklassen im männlichen und weiblichen Bereich unsere Mannschaften zum Spielbetrieb anmelden. Durch den HSV Grimmen wurde der Kooperationsvertrag zu den Spielgemeinschaften SG Grimmen/Loitz im männlichen Nachwuchsbereich aufgekündigt. Hier gilt unser großer Dank dem SV Einheit Demmin, der nach dem ersten gemeinsamen Jahr in der männlichen E-Jugend die Zusammenarbeit auf die männliche F-Jugend und D-Jugend ausweitete, so das in diesen Altersklassen in der Bezirksliga nun die SG Loitz/Demmin an den Start geht. In der F-Jugend werden eine rein männliche Mannschaft und eine Mixed-Mannschaft der SG Loitz/Demmin den Spielbetrieb aufnehmen. In der männlichen B-Jugend werden unsere Spieler in der neuen Saison für die SG Vorpommern auflaufen. Die erste B-Jugend startet in der Oberliga Ostsee-Spree, die zweite Mannschaft in der MV-Liga, deren Heimspiele werden in Loitz ausgetragen. Des weiteren verstärkt Torhüter Niklas Henk die A-Jugend der SG Vorpommern in der Oberliga Ostsee Spree.

 

Wer wird als Übungsleiter in den Nachwuchsmannschaften arbeiten?

 

Im weiblichen Bereich wird Lisa Radloff die D-Jugend der SG Grimmen/Loitz trainieren, Lucia Rau übernimmt die C-Jugend der SG Grimmen/Loitz, Walter Schewelies ist für die B-Jugend der SG Grimmen/Loitz verantwortlich und Frank Ludewig steht als Trainer der A-Jugend der SG Grimmen/Loitz zur Verfügung. In der F-Jugend und bei den Bambinis arbeitet Ines Friese als Trainerin. Im männlichen Bereich ist Dr. Dirk Mahlitz für die A-Jugend der SG Vorpommern verantwortlich, die B-Jugend der MV-Liga Mannschaft wird von Marc Hagemeier betreut die D-Lugend der SG Loitz/Demmin trainieren ebenfalls Marc Hagemeier und Armin Weier, Die E-Jugend betreuen Enrico Blum und Jan Kintermann und die F-Jugend betreuen Enrico Blum und Ines Friese.

 

Stellen Sie Ziele für die Jugendmannschaften?

 

Natürlich sind Medaillen am Salsonende heiß begehrt. Das wichtigste ist jedoch, das alle Nachwuchsathleten Spaß und Freude am Handballspiel haben und sich kontinuierlich weiterentwickeln. Natürlich wird der Saisonstart bedingt durch die Jahrgangswechsel nicht reibungslos verlaufen. Besonders freut es uns alle, das die überwiegende Mehrzahl der Spieler und Spielerinnen des letzten Jahrgangs weiter dem Handball treu bleiben und nach neuen Erfolgen streben.

Quelle: Nicht angegeben

08.07.2017 13:19 - 1. Männer Handballer starten ihre Mission Klassenerhalt

Am 2. September beginnt für die Handballer der SG Uni Greifswald/Loitz das Abenteuer Oberliga Ostsee Spree mit einem Auswärtsspiel in Brandenburg. Nach dem Aufstieg aus der MV-Liga beginnt am Freitag das Training. Zum Stand der Vorbereitung auf die 4. Bundesliga stellte sich der erste Vereinsvorsitzende Enrico Herberg den Fragen des Nordurier.

 

Herr Herberg, wie ist der Verein für die neue Viertligasaison gerüstet?

 

Zunächst möchte ich voranstellen, das neben der ersten Mannschaft in der Oberliga Ostsee Spree auch die zweite Männermannschaft und die Frauenmannschaft der SG Uni Greifswald/Loitz den Spielbetrieb in der Verbandsliga des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern aufnehmen. Gemeinsam mit dem erweiterten Vorstand und den Trainern haben wir viel Arbeit in die Saisonvorbereitung gesteckt. Die erste Männermannschaft wurde nach dem Abgang von vier Spielern personell verstärkt. Die Vorstellung der neuen Spieler wird Trainer Alexander Einweg nach der Trainingseröffnung am Freitag vornehmen. Im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten haben wir alles getan, um eine schlagkräftige Mannschaft zusammen zu stellen.

 

In der letzten Saison hat die Mannschaft schon sehr frühzeitig den Wiederaufstieg perfekt gemacht. Was ist in der vierten Liga zu erwarten?

 

Primäres Ziel ist der Klasseerhalt. Ein einstelliger Tabellenplatz wäre ausgezeichnet. Diese Liga ist sehr stark besetzt. Neben dem Drittligaabsteiger HV Grün-Weiss Werder werden mit Sicherheit der Stralsunder HV, der LHC Cottbus, der HSV Insel Usedom und der MTV Altlandsberg die oberen Plätze unter sich ausmachen. Trotz unseres schweren Auftaktprogramms, Brandenburg-West (auswärts), dann spielfrei bedingt durch die 775 Jahrfeier der Stadt Loitz, und VfL Berlin-Tegel (auswärts) wollen und dürfen wir nicht sofort in der Tabelle ins Hintertreffen geraten. Wir arbeiten zielgerichtet darauf hin, uns aus dem Abstiegskampf herauszuhalten.

 

Was ist neu für die Zuschauer der SG Uni Greifswald/Loitz?

 

Da wäre als erstes die Anwurfzeit bei unseren Heimspielen zu nennen. Spielbeginn ist jetzt generell um 19.00 Uhr. Unsere ersten Heimspiele haben es voll in sich. Am 30.9. gastiert der HSV Insel Usedom zum ersten Vorpommernderby in der Loitzer Peenetalhalle und das zweite Heimspiel am 14.10. richten wir erstmals in Greifswald im Schönwalde-Center aus. Auch dieses Spiel wird ein echtes Highlight, zu Gast ist dann im zweiten Vorpommernderby der Stralsunder HV.

 

Was wünscht sich der erste Vorsitzende des Vereins für die Saison?

 

Nach Möglichkeit einen verletzungsfreien Saisonablauf, attraktive Spiele mit erfolgreichen Ergebnissen, vor allem eine gut gefüllte Halle bei den Heimspielen und natürlich den Klasseerhalt in der Oberliga Ostsee Spree.

Quelle: Nicht angegeben

20.06.2017 11:53 - Neue Trainer für die Frauenmannschaft

Nach dem Klasseerhalt in ihrer ersten Verbandsligasaison begann die Frauenmannschaft der SG Uni Greifswald/Loitz mit der Vorbereitung auf das neue Spieljahr. Bernt Petschaelis, Vorstandsmitglied  der SG Uni Greifswald/Loitz, stellte der Mannschaft zum ersten Training ein neues Trainergespann vor.

Nachdem Malte Löning aus beruflichen Gründen sein Amt abgab, leiten nun Tim Grathwohl und Stephan Amthor die sportlichen Geschicke der Mannschaft. Beide Trainer sammelten im Jugendbereich bereits Erfahrungen im Traineramt. Stephan Amthor ist im Besitz der Trainer-B-Lizenz Handball und arbeitete vor seinem Studium im Jugendtrainerstab der SG Petersberg ( Hessenliga ). Tim Grathwohl war vor seinem berufsbedingten Wechsel nach Greifswald im Jugendbereich des Bundesligisten Frisch Auf Göppingen aktiv.

Beide Trainer haben sich intensiv mit dem Verlauf der letzten Saison auseinandergesetzt und stellten ihr Konzept für die Saisonvorbereitung bis zum ersten Punktspiel am 16. September in Vellahn vor. So hat jede Spielerinn einen persönlichen Plan für die Sommermonate erhalten. Wöchentlich werden zwei Trainingseinheiten absolviert. Tim Grathwohl betonte, das in diesen Übungsstunden besonderes Augenmerk auf das Sprungverhalten und die Armbewegungen mit und ohne Ball gelegt wird. Stephan Amthor bemerkte, das das komplette Trainingsprogramm auf der BASIC-Grundlage beruhe, welches Pass-, Lauf-, und Wurfkombinationen beinhalte sowie die Schulung der Ballhaltung u. a. in eins gegen eins Situationen.

Beide Trainer betonten, das ihr Vorgänger ein gutes Grundkonzept hinterlassen habe. Stärken liegen vor allem im konditionellen Potential, unbedingt verbesserungswürdig ist der Torabschluss. Derzeit gehören 15 Spielerinnen zum Kader der SG Uni Greifswald/Loitz, die Trainer hoffen, das bis zum Semesterbeginn im Oktober noch einige Sportlerinnen dazustoßen. Bernt Petschaelis kündigte an, das eine weitere Aufgabe darin besteht, auch einige Handballerinnen aus Loitz in den Kader zu integrieren.

29.05.2017 14:20 - Endplatzierungen der Saison 2016/2017

Folgende Platzierungen wurden durch die gemeldeten Mannschaften in der Saison 2016/2017 erreicht:

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Mannschaft LZ Platzierung LZ Liga
1. Männermannschaft Platz 1 von 13 Mannschaften MV-Liga
2. Männermannschaft Platz 16 von 20 Mannschaften Verbandsliga
3. Männermannschaft Platz 6 von 7 Mannschaften Bezirksliga
Frauen Platz 11 von 11 Mannschaften Verbandsliga
männliche Jugend A Platz 3 von 6 Mannschaften MV-Liga
männliche Jugend B Platz 4 von 7 Mannschaften MV-Liga
männliche Jugend C Platz 2 von 9 Mannschaften Bezirksliga
männliche Jugend E Platz 8 von 9 Mannschaften Bezirksliga
männliche Jugend F I Platz 2 von 11 Mannschaften Bezirksliga
männliche Jugend F II Platz 9 von 11 Mannschaften Bezirksliga
weibliche Jugend B Platz 5 von 8 Mannschaften Bezirksliga
weibliche Jugend C Platz 1 von 10 Mannschaften Bezirksliga
weibliche Jugend D Platz 3 von 8 Mannschaften Bezirksliga
weibliche Jugend F Platz 9 von 9 Mannschaften Bezirksliga

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*Änderungen vorbehalten

Quelle: Nicht angegeben

03.05.2017 13:41 - Greifswald/Loitz ist Landesmeister

Die Bilanz kann sich sehen lassen: Mit dem 30:23- Auswärtssieg, einer Ausbeute von 42:6 Punkten, 685:543 Toren und 22 Siegen steht Greifswald/Loitz als Landesmeister unangefochten da.

Die Saison ist vorbei, die SG Greifswald/Loitz ist Landesmeister. Der Vorsprung auf die Verfolger aus Demmin und Warnemünde beträgt satte zehn Punkte. Da macht es nichts, dass das Spiel in Güstrow für Greifswald/Loitz nicht unter optimalen Voraussetzungen angepfiffen wurde. Bedingt durch Verletzungen und berufsbedingte Absagen, traten nur sieben Feldspieler und zwei Torhüter die Reise nach Güstrow an. Da Trainer Alexander Einweg sich als zusätzlicher Feldspieler zur Verfügung stellte, gab der sportliche Leiter Jürgen Radloff ein Comeback auf der Trainerbank. Nach dem am Ende doch deutlichen Erfolg bilanzierte Radloff: „Personell stark reduziert hat sich die Mannschaft auf lange Einsatzzeiten einstellen müssen. Verschnaufpausen durch Wechsel waren kaum möglich. In der ersten Halbzeit haben wir unsere Vorgaben nicht erfüllt. Uns fehlte das Tempo im Spiel, Torwürfe wurden zu überhastet abgeschlossen. In der zweiten Hälfte gelang es uns, dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen. Gestärkt durch eine starke Abwehrleistung konnten wir uns dann entscheidend absetzen und das Spiel erfolgreich beenden.“ 


Das Spiel begann mit drei torlosen Minuten, Greifswald/Loitz verwarf die eigenen Angriffe, und Torwart Paul Weier verhinderte einen Rückstand. Dennis Maß brach mit zwei Treffern die Torflaute, doch Güstrow holte den Rückstand schnell auf und ging mit 4:3 in Führung. Im weiteren Spielverlauf wechselte die Führung zwischen beiden Mannschaften. Fünf Minuten vor der Halbzeit-Sirene lag Güstrow mit 14:12 vorn, Marc Hagemeier gelang der Anschluss zum 13:14-Halbzeitrückstand. 


In der zweiten Halbzeit spielte Greifswald/Loitz sehr konzentriert. Michael Borchardt, nun im Tor stehend, parierte reihenweise die Abschlüsse Güstrows. Durch Tempoverschärfung und platzierte Würfe zog die SG Uni bis Minute 50 auf 24:17 davon. Hannes Lemcke und Marc Hagemeier diktierten das Spiel ihrer Mannschaft. In Überzahl spielend gelangen dem Güstrower HV drei Treffer in Folge. Die mitgereisten Fans der SG Uni forderten mit Gesängen vehement den Einsatz von Alexander Einweg. Drei Minuten vor dem Abpfiff war es dann soweit, Alexander Einweg betrat das Parkett und trug sich auch gleich mit zwei Treffern in die Torschützenliste ein. Den Schlusspunkt setzte in der letzten Minute Hannes Lemcke nach einem perfekt ausgespielten „Kempa“ mit Marc Hagemeier. 


Am Ende ein verdienter Sieg für die SG, die eine erfolgreiche Saison mit dem Landesmeistertitel beendete. 
SG Uni Greifswald/Loitz: Weier, Borchardt – Maß (4), Bodtke, Schramm (2), Seidel (1), Hagemeier (10/3), Wolski (3), Einweg (2), Lemcke (8) 

Quelle: Nordkurier

18.04.2017 10:02 - 1. Männer der SG Uni Gifswald/Loitz gewinnen Nachholespiel

Im Nachholespiel der Handball MV-Liga hat die SG Uni Greifswald/Loitz gegen die zweite Mannschaft des SV Mecklenburger Stiere mit 22:17 gewonnen und mit dem 19. Saisonsieg den Vorsprung in der Tabelle auf die nächstplatzierten Mannschaften mit nunmehr 38:6 Punkten auf neun Zähler vergrößert. Trainer Alexander Einweg war mit der gezeigten Leistung alles andere als zufrieden. „ Die Abwehrarbeit war gut, ganz stark die Leistung von Torhüter Paul Weier. Im Angriff fanden wir nur gut eine Viertelstunde zu unserer Stärke. Das Mannschaftsgefüge hat nicht gestimmt. Zu viele Einzelaktionen prägten unser Spiel. Die Spieler müssen sich wieder darüber klar werden, das Handball ein Mannschaftssport ist und zum Miteineinder zurückfinden. Jeder muss wieder mehr für die mannschaftliche Geschlossenheit tun. „ Nach einer schnellen 2:0 Führung gab Greifswald/Loitz den Vorsprung schnell wieder her.

Den Schweriner Ausgleich konterte Marc Hagemeier mit zwei Treffern zur erneuten Führung zum 4:2. Was dann folgte, war eines Spitzenreiters unwürdig. Nur Dank starker Paraden von Torhüter Paul Weier konnte Schwerin sich lediglich auf 7:6 nach vorn werfen. Im Angriff vergab Greifswald/Loitz reihenweise beste Chancen. Schwerins Torhüter tat sein übriges dazu bei, das die SG Uni plötzlich im Rückstand lag. Im letzten Drittel der ersten Halbzeit machte die SG Uni Ernst und warf sich bis zur Halbzeitsirene mit 11:7 nach vorn. Begünstigt wurde der Sturmlauf der SG Uni durch zwei Zeitstrafen Schwerins in diesem Zeitraum. In die zweite Spielhälfte startete Greifswald/Loitz sehr konzentriert, Erik Schumacher, Marc Hagemeier und Lucjan Galus bauten den Vorsprung nach drei Minuten auf 14:7 aus. Paul Weier parierte in diesem Abschnitt alle Schweriner Angriffe. Nach dem elften Gegentreffer und einer damit verbundene Zeitstrafe gegen Hannes Lemcke wuchs der Unmut der Zuschauer gegen die Schiedsrichter merklich an. Nach seiner Rückkehr aufs Parkett trafen Hannes Lemcke und Richard Seidel zum 19:12 für Greifswald/Loitz. Nun musste Julian Schramm auf die Strafbank, doch in Unterzahl baute Lemcke den Vorsprung auf 20:12 aus.

Dann gab es einen Siebenmeter für die SG Uni, den Robert Schulz neben das Tor setzte. Greifswald/Loitz zeigte Nerven und Schwerin traf drei Mal in Folge zum 15:20. In dieser Schweriner Phase parierte Paul Weier einen Siebenmeter Schwerins. Durch Treffer von Robert Schulz und Dennis Maß brachte die SG Uni diesen Vorsprung von fünf Toren bei zwei weiteren Gegentreffern über die Zeit und gewann am Ende mit 22:17. Dieser Sieg ohne Glanz erhöht zwar das Punktekonto, die gezeigte Leistung sollte für die beiden letzten Saisonspiele allerdings nicht der Maßstab sein. Als feststehender Landesmeister sollten mehr Emotionen und eine geschlossene Mannschaftsleistung das Bild auf dem Parkett prägen.

 

SG Uni Greifswald/Loitz:

 

Weier, Borchardt – Hoffmann, Schramm (2), Seidel (1), Hagemeier (6), Galus (3), Maß (3/1), Wolski (1), Schulz (1), Schumacher (3/1), Lemcke (2)

 

Statistik:

 

Siebenmeter:               Greifswald/Loitz         3, davon 2 verwandelt

                                 Schwerin                  6, davon 4 verwandelt

 

Strafen:                       Greifswald/Loitz         5 x 2 Minuten

                                  Schwerin                  4 x 2 minuten

Quelle: Nicht angegeben

18.04.2017 10:01 - 1. Männer der SG Uni Greifswald/Loitz erringen Duselsieg in Stralsund

Die Vorzeichen im Spiel der Handball MV-Liga zwischen der zweiten Mannschaft des Stralsunder HV und der SG Uni Greifswald/Loitz deuteten auf eine Pflichtübung beider Mannschaften hin. Greifswald/Loitz als bereits feststehender Landesmeister wollte sich für die Heimniederlage in der Hinrunde revanchieren und Stralsund als Tabellensiebter den neuen Meister ein zweites Mal ärgern. Am Ende wäre dieses Vorhaben dem Stralsunder HV fast gelungen. Erst in den Schlussminuten drehte Greifswald/Loitz die lang andauernde Stralsunder Führung und kam zu einem knappen 18:17 Erfolg. Alexander Einweg, Trainer der SG Uni Greifswald/Loitz, hielt sich nach dem Spiel mit derber Schelte zurück, kritisierte das Auftreten seiner Mannschaft dennoch.: „ Wir haben hier mächtig kämpfen müssen. Unsere Abwehr agierte sehr stark. Aus dem Rückraum erzielten wir kaum Wirkung.

Im Angriff dominierte lange Zeit der Krampf in unseren Aktionen. Die zweite Angriffswelle spielten unsere Akteure nicht wie gewohnt diszipliniert und erfolgreich aus. Am Ende gelang uns ein Arbeitssieg, bei dem uns Stralsund alles abverlangt hat. „ so der Uni-Trainer nach dem Abpfiff. Das Haftmittelverbot in der Stralsunder Halle machte der SG Uni vom Anpfiff weg zu schaffen. Erst nach drei Minuten traf Julian Schramm zum ersten Mal und brachte Greifswald/Loitz in Führung. Was dann folgte war ein Fehlwurffestival erster Güte. Nach 20 Minuten glich Stralsund zum 5:5 aus. Schrittfehler und Fehlwürfe prägten das Spiel der SG Uni. Dank einer überragenden Leistung von Torwart Michael Borchardt konnte sich Stralsund nicht absetzen. Eine Führung von 7:5 und eine Strafzeit für Stralsund konnte Greifswald/Loitz nicht nutzen. Greifswald/Loitz bekam kein Tempo ins Spiel und kassierte drei Gegentreffer in Folge. Sekunden vor der Halbzeitsirene glich Lucjan Galus zum 8:8 Pausenstand aus. In den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte gelangen Greifswald/Loitz nur zwei Treffer durch Marc Hagemeier. Mitte der zweiten Halbzeit setzte sich Stralsund auf 14:12 ab, doch wiederum Marc Hagemeier und Hannes Lemcke stellten den Ausgleich zum 15:15 her.

Hagemeier verwandelte alle sechs Siebenmeter der SG Uni. Eine starke Abwehr, besonders Robert Schulz und Torwart Michael Borchardt kompensierten die vergebenen Abschlüsse ihre Vorderleute. In den letzten fünf Minuten kämpfte Greifswald/Loitz vehement gegen die sich anbahnende Niederlage an. Julian Schramm warf die SG Uni mit 17:16 nach vorn. Eine Minute vor dem Abpfiff glich Stralsund erneut aus. Der letzte Angriff der SG Uni war zum Erfolg verdammt. Trainer Einweg stellte seine Mannschaft in einer Auszeit auf diesen Angriff ein. Marc Hagemeier kam in Wurfposition und traf. „ Ich wusste, wenn der nicht reingeht bin ich der Dumme, also habe ich getroffen. „ beschrieb Hagemeier seine Gefühle in dieser Situation. Am Ende gewann die SG Uni äußerst glücklich, aber auch verdient.

 

SG Uni Greifswald/Loitz:

 

Borchardt, Weier – Maß (1), Biel, Hoffmann, Schramm (4), Seidel (1), Hagemeier (8/6), Galus (2), Wolski, Schulz (1), Lemcke (1)

 

Statistik:

 

Siebenmeter:               Greifswald/Loitz         6, alle verwandelt

                                 Stralsund                 4, alle verwandelt

 

Strafen:                       Greifswald/Loitz         keine

                                  Stralsund                 4 x 2 Minuten

Quelle: Nicht angegeben

18.04.2017 09:57 - männliche F-Jugend Handballer sehr erfolgreich

In den Wochenendpunktspielen der F-Jugend Handballbezirksliga-Ost haben beide Mannschaften des HSV Peenetal Loitz ihr Punktekonto weiter erhöht. Während die erste Mannschaft mit zwei Siegen bis auf den dritten Tabellenplatz kletterte, überraschte der jüngere Jahrgang des HSV Peenetal mit ebenfalls zwei Siegen und einer Niederlage. Die erste Mannschaft gewann ihr Auftaktspiel gegen den jüngeren Jahrgang der Handball SG Greifswald nach einem 11:0 Halbzeitstand am Ende deutlich mit 17:2. Loitz, von Beginn an spielbestimmend, spielte sehr aufmerksam und diszipliniert. Alle Feldspieler kamen in diesem Spiel zum Torerfolg. Mattes Wiese (5), Robbi Nikolaizyk (4), Philipp Grawe (3), Willi Bose (2), Jason Richter (2) und Tom Dinse (1) warfen diesen klaren Sieg heraus.

Gegen die spielstarke Mannschaft der SG Dargun/Demmin tat sich der HSV Peenetal schwer. Doch da war Torwart Elia Weier, der mit vielen gehaltenen Bällen dem Gegner regelrecht den Zahn zog. Aufbauend auf der starken Leistung ihres Torhüters warf sich Loitz bis zur Halbzeitpause einen 6:1 Vorsprung heraus. In der zweiten Halbzeit erzielte der HSV Peenetal nochmals fünf Treffer bei nur einem Gegentor. Am Ende gewann Loitz verdient mit 11:2. Torschützen gegen Dargun/Demmin waren Philipp Grawe (5), Robbi Nikolaizyk (4), sowie Mattes Wiese und Jason Richter mit je einem Treffer. Die zweite Mannschaft des HSV Peenetal Loitz stand im ersten Spiel gegen die SG Dargun/Demmin auf verlorenem Gegner und und unterlag mit 3:10. Die Loitzer Tore erzielten Ole Debnar (2) und John Wolter. Im zweiten Spiel gegen den gleichaltrigen Jahrgang von Fortuna Neubrandenburg feierte die Loitzer Mannschaft ihren ersten Saisonsieg. Ein stark haltender Torwart Alexander Bretzke und die konsequente Abwehrarbeit von Emil Milkowski und Dominic Augustin in seinem ersten Einsatz für Loitz ebneten den Weg zum 4:1 Erfolg.

Torschützen für Loitz waren Ole Debnar ( 3) und Anton Kruse. Beflügelt durch ihren ersten Sieg legte die zweite Loitzer Mannschaft im dritten Spiel gegen die Handball SG Greifswald nach. Gegen die in der ersten Halbzeit besseren Greifswalder machte Loitz einen 0:1 Rückstand weg und ging mit einem 2:1 Vorsprung in die Pause. In der zweiten Spielhälfte schaltete Emil Milkowski den Greifswalder Spielmacher nahezu aus. Louis Lexow und Lasse Sauerborn agierten neben Milkowski stark in der Abwehr. Ole Debnar traf nach seinen beiden Toren in der ersten Halbzeit zwei weitere Male und stellte mit diesen Treffern den 4:1 Endstand für Loitz her.

Quelle: Nicht angegeben

03.04.2017 17:24 - 1. Männer - Geschafft! Greifswald/Loitz ist Handball-Landesmeister

Bereits fünf Spieltage vor Saisonende in der Handball MV-Liga steht die SG Uni Greifswald/Loitz als Landesmeister fest. Nach dem Sieg gegen Stavenhagen ist ihr der Titel nicht mehr zu nehmen.

 Mit einem klaren 35:19-Erfolg haben sich die SG-Spieler nicht nur den Landesmeistertitel gesichert, sondern auch den direkten Wiederaufstieg in die vierthöchste deutsche Spielklasse, die Oberliga Ostsee-Spree. Mit stehenden Ovationen begleiteten die zahlreichen Zuschauer die letzten zwei Minuten ihrer Mannschaft, um dann wie die Spieler selbst ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen.

 
Trainer Alexander Einweg fand nach der obligatorischen Bierdusche durch seine Spieler folgende Worte: „Wir gingen mit der klaren Zielstellung eines Sieges in diese Begegnung. Anfangs taten wir uns mit den Abwehrvarianten von Stavenhagen sehr schwer. Der Gegner nahm durch konsequente Manndeckung unsere Spielmacher Hannes Lemcke und Marc Hagemeier aus dem Spiel. Dazu kam eine gewisse Anfangsnervosität. Doch heute stand eine Mannschaft auf dem Parkett. Dass alle Feldspieler sich in die Torschützenliste eintrugen, beweist, dass jeder alles für den Mitspieler gab. Nach seiner Einwechslung machte Dennis Maß sein bestes Saisonspiel. Die Abwehr agierte sehr stark, allen voran beide Torhüter. Mit viel Bewegung liefen wir Stavenhagen mürbe und hielten den Gegner auf Distanz. Trotz des nun feststehenden Aufstiegs gilt es, die Spannung hochzuhalten und unseren Fans für die letzten vier Spiele weitere Erfolgserlebnisse zu bieten.“ 


In den ersten zehn Minuten brauchte Greifswald/Loitz Zeit, um sich zu sortieren und einen passenden Rhythmus zu finden. Durch Treffer von Lucjan Galus (2), Marc Hagemeier und Erik Schu- macher stand somit bis zu diesem Zeitpunkt eine knappe 4:3-Führung auf der Anzeigetafel. Nachdem Torwart Michael Borchardt einen Siebenmeter Stavenhagens pariert hatte, fand die SG Uni immer besser ins Spiel. 
Mannschaftskapitän Erik Schumacher riss nach der Manndeckung gegen Hagemeier das Spiel an sich und trug mit drei Treffern maßgeblich dazu bei, dass Greifswald/Loitz sich absetzen konnte. Als Sven Präkels neun Minuten vor der Halbzeitsirene auf 10:5 erhöhte, gelangte die SG Uni bereits auf die Siegerstraße. Im letzten Drittel der ersten Halbzeit ebnete Torhüter Borchardt mit starken Paraden den Weg zur 15:8-Halbzeitführung. 


In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit waren es vor allem Dennis Maß und Richard Seidel, die mit ihren Treffern vom Kreis den Vorsprung weiter ausbauten. „Ich musste heute Tore vom Kreis werfen, der Trainer hat mich auf die Position des Kreisläufers gestellt, da hatte ich keine andere Wahl“, sagte Richard Seidel nach dem Spiel. Dennis Maß fügte hinzu: „Heute hat es gepasst. Die Stimmung war schon vor dem Spiel sehr gut. Ich freue mich, dass ich mit meinen Treffern der Mannschaft weitergeholfen habe.“ 
Jedoch verliefen die zweiten zehn Minuten des zweiten Durchgangs ziemlich torarm. Hannes Lemcke und Richard Seidel trafen für die SG Uni zum zwischenzeitlichen 27:13. Ganz stark war die Leistung von Torwart Paul Weier nach seiner Einwechslung. Drei gehaltene Bälle hintereinander zeigten beim Gegner Wirkung. Das letzte Spieldrittel wurde dann zum Schaulaufen für die SG Uni. Trainer Einweg wechselte den Torhüter bei eigenen Angriffen zugunsten eines siebten Feldspielers aus. Acht Treffer in den letzten zehn Minuten bestätigten seine Taktik. 


Den letzten Treffer der SG Uni zur Meisterschaft erzielte Julian Schramm eine Minute vor dem Abpfiff. Der Stavenhagener Treffer zum 35:19 war nur noch Ergebniskosmetik. Um 18.21 Uhr ertönte die Schlusssirene, und die SG Uni konnte über ihre Rückkehr in die Oberliga Ostsee-Spree jubeln. Enrico Herberg, erster Vereinsvorsitzender der SG Uni, sagte nach dem Spiel: „Die Mannschaft hat in dieser MV-Liga Saison eine kontinuierliche Leistung gezeigt und sich verdientermaßen mit dem Aufstieg belohnt. Ich bin stolz auf diese Mannschaft und den Trainer.“ 


SG Uni: Borchardt, Weier – Maß (4), Hoffmann (1), Schramm (3/1), Seidel (4), Hagemeier (3/1), Galus (6), Romeikat (2/2), Wolski (2), Schulz (1), Schumacher (5), Lemcke (3), Präkels (1) 

Quelle: Nordkurier

27.03.2017 17:14 - 1. Männer - Meisterschaftsentscheidung der Handball MV-Liga aufgeschobe

Durch eine 26:30 Niederlage bei der TSG Wismar haben die Handballer der SG Uni Greifswald/Loitz es verpasst, sich die Landesmeisterschaft bereits sechs Spiele vor Saisonschluss zu sichern. „ Wir waren einfach zu satt. In den Köpfen der Spieler war dieses Spiel schon vor dem Anpfiff abgehakt. Dementsprechend stimmte die Einstellung nicht. Am Kreis fehlte Radoslaw Wolski an allen Enden und Ecken. Der Gegner nahm unseren Spielmacher Hannes Lemcke durchgehend aus dem Spiel und die unglückliche rote Karte für Marc Hagemeier bereits nach neun Minuten brach uns früh das Genick. In den entscheidenden Situationen verwarfen wir zu viele Bälle und machten Wismar dadurch stark.

Wir werden diese Fehler tiefgreifend analysieren und dann am nächsten Wochenende alles geben, um vor heimischer Kulisse gegen Stavenhagen die Meisterschaft klar zu machen. „ Mit diesen Worten umriss Trainer Alexander Einweg die dürftige Leistung seiner Mannschaft in Wismar. Zweimal konnten Marc Hagemeier und Lucjan Galus die Wismarer Führung in der Anfangsphase egalisieren, dann setzte sich die TSG Wismar ab. Nach neun Minuten gab es den Kulminationspunkt in diesem Spiel. Nach einem zu leichten Ballverlust durch Hannes Lemcke leitete Wismar einen schnellen Gegenangriff ein. Marc Hagemeier kreuzte den Wismarer Angreifer in dessen Rücken und sah für diese Abwehraktion die rote Karte. Auf Nachfrage begründete der Schiedsrichter seine Entscheidung mit „ grob gesundheitsgefährdendem Einsatz „ Hagemeiers. Eine überzogene Entscheidung, ein brutales Foul an Erik Schumacher kurz zuvor wurde nicht mal mit gelb geahndet.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sich Wismar bereits auf 7:3 abgesetzt. Nach der Herausstellung Hagemeiers zog Robert Schulz das Spiel der SG Uni förmlich an sich. Mit großem Einsatz erzielte Schulz drei Treffer in Folge und verkürzte auf 6:9. Mitte der ersten Halbzeit warfen Richard Seidel und Dennis Maß die SG Uni auf 8:10 heran. Doch schlechtes Deckungsverhalten und ungenaue Abschlüsse spielten Wismar voll in die Karten. Nachdem Dennis Maß zum 9:12 traf, verwarfen Erik Schumacher, Dennis Maß und Lucjan Galus drei Angriffe hintereinander. Wenn Torwart Paul Weier einen Ball hielt, gelangte er zum zweiten Anlauf in den Besitz der TSG Wismar, die wiederum einnetzte. Eine Minute vor der Halbzeitsirene lag Greifswald/Loitz deutlich mit 10:17 im Hintertreffen, ehe Robert Schulz zum 11:17 Halbzeitstand traf. Größtes Manko im Spiel der SG Uni waren bis dahin die Außenpositionen ohne Torerfolg. In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit verlief das Spiel ausgeglichen, Wismar hielt die Führung bei konstant sechs Toren. Dann bäumte sich Greifswald/Loitz auf und kam bis auf 22:24 heran. Doch wieder kostete ein Fehlwurf den möglichen Anschlusstreffer. Als Kevin Romeikat sieben Minuten vor dem Abpfiff zum 23:25 traf, schien eine Wende möglich.

Doch erneut verdattelte die SG Uni die folgenden Angriffe. Die Uhr zeigte noch fünf Minuten Spielzeit an, da nahm Trainer Einweg den Torhüter zu Gunsten eines siebten Feldspielers heraus. Zunächst wirkte diese Maßnahme. Lucjan Galus und Dennis Maß verkürzten auf 25:27 und Wismar bekam eine Strafe von zwei Minuten aufgebrummt. Doch in Unterzahl spielend zog Wismar auf 30:25 davon. Ein weiterer Treffer von Dennis Maß zum 26:30 Endstand war nur noch Ergebniskosmetik. Am Ende ein verdienter Sieg der TSG Wismar, die mehr Leidenschaft als Greifswald/Loitz an den Tag legte. Für die SG Uni heißt es nun aus der Vielzahl der Fehler zu lernen und im nächsten Spiel zu alter Stärke zurückzufinden. Robert Schulz bemerkte nach dem Abpfiff: „ Du kannst verlieren, aber nicht so. „

 

SG Uni Greifswald/Loitz:

Weier – Maß (4), Hoffmann, Schramm (2), Seidel (1), Hagemeier (2/1), Galus (4), Romeikat (3), Schulz (6), Schumacher (4/2), Lemcke

 

Statistik:

 

Siebenmeter                Greifswald/Loitz         3, alle verwandelt

                                 Wismar                    3, alle verwandelt

 

Strafen                      Greifswald/Loitz         2 mal 2 Minuten und 1 mal rot (Herausstellung)

                                Wismar                    3 mal 2 Minuten

Quelle: Nicht angegeben

27.03.2017 17:09 - männliche B-Jugend Finalträume früh geplatzt

Nach dem Einzug ins Halbfinale der B-Jugend Handballmeisterschaft Mecklenburg-Vorpommerns haben sich die Titelträume der SG Grimmen/Loitz durch eine 25:36 Heimniederlage gegen die erste Mannschaft des SV Mecklenburger Stiere Schwerin praktisch nach dem Hinspiel zerschlagen. Im Gegensatz zu den Punktspielniederlagen gegen diese Mannschaft zeigte Grimmen/Loitz im Halbfinalspiel eine passable Leistung. Trainer Marc Hagemeier war mit dem Auftreten seiner Mannschaft durchaus zufrieden. „ Schwerins Erste ist nun mal das Maß aller Dinge. Wir haben alles geboten was wir zur Zeit können.

Um diese Mannschaft zu besiegen braucht man durchgehend 120 Prozent Leistung. Dazu sind wir nicht in der Lage. In der zweiten Halbzeit hielt die Mannschaft trotz aussichtslosem Rückstand diesen in Grenzen und kämpfte bis zum Ende um jeden Ball. Mit dem Erreichen des Halbfinales haben die Spieler bereits ein Zeichen für ihre zukünftige Entwicklung gesetzt. „Grimmen/Loitz hielt das Spiel in den ersten zehn Minuten offen. Jonas Hückstädt schaffte zu diesem Zeitpunkt den 5:6 Anschlusstreffer, nachdem vorher Tim Stubbe (2), Uli Gierke und Marcus Schumacher für die SG getroffen hatten. Dann zog Schwerin auf 10:5 davon und warf nach einem Torerfolg von Christian Otto drei weitere Treffer in Folge. Grimmen/Loitz ließ sich nicht beeindrucken und hielt bis zwei Minuten vor der Halbzeitsirene den Rückstand mit 11:18 in Grenzen. Begünstigt durch eine Strafe von zwei Minuten für Tim Stubbe legte Schwerin noch zwei Treffer zum 11:20 Halbzeitstand nach.

Im zweiten Durchgang hielt Torhüter Benjamin Allert den ersten Ball und Marcus Schumacher und Christian Otto verkürzten auf 13:20. Nach fünf Minuten warfen Tim Stubbe mit zwei Toren und Peter Bobzin Grimmen/Loitz auf 16:22 heran. Schwerin baute innerhalb von vier Minuten die Führung auf 25:16 aus. Nach acht gespielten Minuten in Halbzeit zwei kassierte Tim Stubbe seine dritte Zeitstrafe und sah die rote Karte. Von seinem Ausfall unbeeindruckt kämpfte Grimmen/Loitz unbeirrt weiter. Benjamin Allert hielt mit mehreren starken Paraden den Rückstand in Grenzen. Marcus Schumacher und Christian Otto mit je viert Treffern sorgten dafür, das Die Niederlage am Ende mit 25:36 im Rahmen blieb. Das Rückspiel in Schwerin sollte genutzt werden, um sich auf das kleine Finale um den dritten Platz einzuspielen.

 

SG Grimmen/Loitz:

Allert – Stubbe (4/2), Kamps (1), Hückstädt (1), Schumacher (10/2), Bobzin (1), Otto (5/2), Wendt, Gierke (3)

Quelle: Nicht angegeben
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